Thüringer Wirtschaftsministerin begrüßt EU-Einigung auf Mercosur-Handelsabkommen

11. Januar 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Thüringen unterstützt Mercosur-Abkommen

Erfurt () – Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John hat die Einigung der EU-Staaten auf das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern begrüßt. Das Abkommen sei eine „überfällige Antwort auf die zunehmende Abschottung der Weltwirtschaft“ und werde positive Impulse für die deutsche und Thüringer Wirtschaft bringen, teilte die Ministerin am Sonntag mit.

Zudem reduziere es die wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA und China.

Boos-John betonte, sie könne dem Abkommen auch in ihrer Funktion als Landwirtschaftsministerin zustimmen. Die Begrenzung der Importmengen südamerikanischer Agrarprodukte wie Fleisch oder Zucker sichere die europäischen Agrarmärkte ab.

Sollten Preise in bestimmten Bereichen zu stark unter Druck geraten, müssten die Schutzklauseln für die europäische Landwirtschaft nachgeschärft werden.

Das entstehende Freihandelsabkommen schaffe eine der größten Freihandelszonen der Welt mit mehr als 700 Millionen Menschen. Für die zweite Hälfte 2026 plane eine Delegationsreise in die Mercosur-Region, um neue Möglichkeiten für die heimische Wirtschaft auszuloten.

Der Mercosur umfasst , Brasilien, , und seit 2024 auch , das jedoch noch nicht in das Abkommen einbezogen ist.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Colette Boos-John

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John begrüßt das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern.
  • Abkommen soll wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA und China reduzieren.
  • Thüringen plant für die zweite Hälfte 2026 eine Delegationsreise in die Mercosur-Region.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John
  • EU-Staaten, Mercosur-Länder, europäische Landwirtschaft
  • Freihandelsabkommen für mehr als 700 Millionen Menschen, Delegationsreise 2026
  • Reduzierung wirtschaftlicher Abhängigkeit von USA und China
  • Importbegrenzungen für südamerikanische Agrarprodukte, Schutzklauseln bei Preisdruck

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einigung der EU-Staaten auf Freihandelsabkommen mit Mercosur
  • Antwort auf zunehmende Abschottung der Weltwirtschaft
  • Reduzierung der wirtschaftlichen Abhängigkeit von USA und China

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Ländern
  • Planung einer Delegationsreise in die Mercosur-Region für 2026
  • Prüfung und Anpassung der Schutzklauseln für die europäische Landwirtschaft bei Preisdruck
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