Jugendliche in Münchner S-Bahn bedroht – Festnahme nach Widerstand
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Gewaltvorfall in Münchner S-Bahn
München () – In einer Münchner S-Bahn ist es in der Nacht zu Sonntag zu einer Bedrohung und einer Körperverletzung gekommen. Die Bundespolizei nahm einen 24-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest, wie die Behörde am Montag mitteilte.
Gegen 00:45 Uhr griff der wohnsitzlose 24-Jährige aus dem Jemen in einer S-Bahn der Linie S6 zwischen Leuchtenbergring und Ostbahnhof einen 17-jährigen Deutschen körperlich an und beleidigte ihn.
Zudem bedrohte er den Jugendlichen und zwei weitere deutsche Begleiter im Alter von 17 und 18 Jahren, indem er andeutete, einen Gegenstand aus seiner Jacke zu ziehen. Die Geschädigten deuteten dies als Messerandrohung.
Alle Beteiligten stiegen am Ostbahnhof aus, wo die drei Jugendlichen die Polizei aufsuchten.
Einsatzkräfte trafen den Tatverdächtigen am Bahnsteig an. Aufgrund der Meldung sprachen sie ihn unter Vorhalt der Dienstwaffe zu Boden und fesselten ihn.
Der Mann leistete dabei sowie während des Transports und einer anschließenden Blutentnahme im Krankenhaus erheblichen Widerstand und griff nach einer Dienstwaffe. Ein Messer wurde nicht gefunden.
Nach Abschluss der Maßnahmen setzte die Staatsanwaltschaft den 24-Jährigen wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei |
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