SPD und Gewerkschaften fordern Schulterschluss für Industriestandort Baden-Württemberg

19. Januar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik in Baden-Württemberg im Fokus

Heidenheim () – Die SPD-Landtagsfraktion, die IG Metall und die IGBCE in haben eine gemeinsame Erklärung zur Sicherung des Industriestandorts verabschiedet. Das teilten die Unterzeichner am Montag mit.

Sie fordern einen Schulterschluss von Politik, Gewerkschaften und Unternehmen, um den Abbau von Arbeitsplätzen bei Firmen wie Bosch oder Voith zu stoppen.

In der sogenannten Heidenheimer Erklärung kritisieren die Organisationen, dass sich Unternehmen zunehmend ihrer Verantwortung für die Beschäftigten entzögen. Überzogene Renditeerwartungen dürften nicht auf dem Rücken der Belegschaften ausgetragen werden. Stattdessen müsse gemeinsam mit den Betriebsräten nach Lösungen gesucht werden.

Zudem werfen sie der grün-schwarzen Landesregierung vor, die Dringlichkeit der Lage nicht rechtzeitig erkannt und zu wenig getan zu haben.

Die Unterzeichner fordern von der künftigen Landesregierung eine aktive Industrie- und Strukturpolitik. Diese müsse die Infrastruktur ausbauen, Innovationen fördern und Unternehmensansiedlungen vorantreiben.

Staatliche Hilfen sollen künftig an verbindliche Zusagen zu Standorttreue und Beschäftigungssicherung geknüpft werden. Weitere Forderungen sind ein wettbewerbsfähiger Industriestrompreis und die Ausweitung von Landesinitiativen auf Branchen wie den Maschinen- und Anlagenbau mit rund 320.000 Beschäftigten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schweißer bei der Arbeit

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Schulterschluss von Politik, Gewerkschaften und Unternehmen gefordert
  • Künftige Landesregierung soll aktive Industrie- und Strukturpolitik umsetzen
  • Staatliche Hilfen an Standorttreue und Beschäftigungssicherung koppeln

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • SPD-Landtagsfraktion, IG Metall, IGBCE in Baden-Württemberg
  • Zielgruppen: Beschäftigte in Unternehmen wie Bosch und Voith, Branche Maschinen- und Anlagenbau (ca. 320.000 Beschäftigte)
  • Forderungen an künftige Landesregierung bezüglich Infrastruktur, Innovation und Unternehmensansiedlungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Abbau von Arbeitsplätzen bei großen Unternehmen wie Bosch und Voith
  • Unzureichende Verantwortung der Unternehmen für ihre Beschäftigten
  • Fehlende Dringlichkeitserkennung und Maßnahmen der Landesregierung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aktive Industrie- und Strukturpolitik von der künftigen Landesregierung fordern
  • Staatliche Hilfen an Zusagen zu Standorttreue und Beschäftigungssicherung knüpfen
  • Infrastruktur ausbauen und Innovationen fördern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH