Merz dankt Angehörigen von Sicherheitskräften in Auslandseinsätzen
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Empfang für Angehörige in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Dienstag die Tradition fortgeführt, dass einmal im Jahr die Angehörigen von Soldaten und Polizisten in Auslandseinsätzen ins Kanzleramt eingeladen werden. Ihm sei wichtig, „den Angehörigen der Bundeswehr und der Polizei für das Dank zu sagen, was Sie in ihren Familien tun“, sagte Merz bei dem Empfang in Berlin, an dem auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Generalinspekteur Carsten Breuer teilnahmen.
Der Kanzler verwies auf die Bedeutung der Einsätze. Die Welt verändere sich drastisch. „Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass wir Streitkräfte und Polizeibeamte haben, die uns schützen – im Inland, aber eben auch im Ausland“, sagte er.
Es gebe einen parteiübergreifenden Konsens dafür, dass man eine „immense Fürsorgeverpflichtung“ habe für diejenigen, die in die Einsätze geschickt werden, und für ihre Angehörigen. „Das fällt uns in jedem Einzelfall nicht leicht. Es wird auch nie zur Routine“, so der Kanzler.
Merz versicherte, dass jeder Einsatz sorgfältig geprüft werde. „Wir bekommen militärischen Rat, wir bekommen aber auch polizeilichen Rat. Wir entscheiden im Kabinett und in aller Regel auch im Deutschen Bundestag, sofern es sich um Auslandseinsätze außerhalb des Nato-Gebietes handelt“, erklärte er. „Der Deutsche Bundestag trägt hier eine gemeinsame Verantwortung mit uns in der Regierung.“
Er und seine Kabinettskollegen hätten ein Gefühl dafür, was es bedeute, Angehöriger von Polizeibeamten oder Soldaten im Einsatz zu sein. „Wir haben nur ein Gefühl. Aber ich glaube, dieses Gefühl ist ziemlich gut, im Sinne von: Wir wissen, was es für Sie in den Familien bedeutet, Kinder im Einsatz zu haben – Söhne, Töchter, aber auch Ehepartner, Partner, Familienangehörige – und nicht zu wissen, was im Ausland passiert“, so Merz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Empfang der Familienangehörigen am 20.01.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundeskanzler Friedrich Merz lädt regelmäßig Angehörige von Soldaten und Polizisten in Auslandseinsätzen ins Kanzleramt ein.
- Es herrscht parteiübergreifender Konsens über die Fürsorgeverpflichtung gegenüber Einsätzen und Angehörigen.
- Einsätze werden im Kabinett und normalerweise auch im Deutschen Bundestag entschieden, insbesondere außerhalb des NATO-Gebietes.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Angehörige von Soldaten und Polizisten in Auslandseinsätzen
- Bundesweit, keine spezifischen Zahlen oder Fristen angegeben
- Bundeskanzler, Innenminister, Verteidigungsminister und Generalinspekteur anwesend
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Tradition des Empfangs der Angehörigen von Soldaten und Polizisten im Kanzleramt
- Drastische Veränderungen in der Welt erfordern Schutz durch Streitkräfte und Polizei
- Parteipolitischer Konsens zur Fürsorgeverpflichtung für Einsatzkräfte und deren Familien
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Angehörige von Soldaten und Polizisten werden einmal jährlich ins Kanzleramt eingeladen.
- Jeder Auslandseinsatz wird sorgfältig geprüft, mit militärischem und polizeilichem Rat.
- Gemeinsame Verantwortung von Bundestag und Regierung bei Entscheidungen über Auslandseinsätze.
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