VW-Konzernchef Blume stellt US-Investitionen infrage

25. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Volkswagen und US-Zollpolitik in Wolfsburg

() – Volkswagens Konzernchef Oliver Blume fordert nach der Davos-Rede von US-Präsident Donald Trump eine selbstbewusste Linie Europas. Die EU habe auf die Zoll-Drohungen „richtig“ reagiert, sagte er dem „Handelsblatt“: „Europa hat viele Stärken und kann mit Selbstvertrauen agieren. Deshalb sind klare Positionen wichtig.“

Neue US-Investitionen knüpft Blume an Entlastung: „Bei einer unveränderten Belastung durch die Zölle ist eine große zusätzliche Investition nicht finanzierbar.“ Das gelte auch für ein mögliches Audi-Werk in den USA, für das im Konzern seit Monaten konkrete Pläne diskutiert werden.

Audi und Porsche sind vom US-Zollregime besonders stark betroffen. Allein Audi sollen die Zölle im abgelaufenen Jahr 1,3 Milliarden Euro gekostet haben. Auch zu Porsche sagte Blume, man habe in den USA „kaum Geld verdient“. Der 57-Jährige hatte den Sportwagenbauer bis zum Jahresende als Vorstandschef geführt und konzentriert sich seit diesem Jahr vollständig auf den Konzern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Volkswagen (Archiv)

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  • Oliver Blume fordert eine selbstbewusste Linie Europas nach Trumps Davos-Rede.
  • Neue US-Investitionen sind an Zollentlastungen geknüpft.
  • Audi hatte im vergangenen Jahr 1,3 Milliarden Euro durch Zölle verloren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Volkswagen Konzern, insbesondere Audi und Porsche
  • Audi: 1,3 Milliarden Euro Verlust durch Zölle im letzten Jahr
  • Herausforderungen bei neuen US-Investitionen aufgrund der Zölle

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  • Europa soll klare Positionen entwickeln und selbstbewusst agieren.
  • Die EU hat richtig auf die Zoll-Drohungen reagiert.
  • Neue US-Investitionen hängen von einer Entlastung der Zölle ab.

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