Grüne fordern bessere Krisenvorsorge für Berlin

27. Januar 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Krisenmanagement in Berlins Politik

() – Die Grüne Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat eine umfassende Strategie für eine krisenfestere Hauptstadt vorgelegt. Dies teilten die Fraktionsvorsitzenden Bettina Jarasch und Werner Graf sowie der innenpolitische Sprecher Vasili Franco am Dienstag mit.

Anlass sind zwei schwere Stromausfälle innerhalb weniger Monate, die die Verletzlichkeit der Stadt offengelegt hätten.

Werner Graf kritisierte, der Senat habe den Bevölkerungsschutz jahrelang vernachlässigt. Es gebe kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem.

Bettina Jarasch forderte, Berlin müsse weg vom reinen Reaktionsmodus und systematisch vorsorgen, etwa durch klare Zuständigkeiten und regelmäßige Übungen. Sie rief Regierender Bürgermeister Kai Wegner auf, sein Wahlversprechen einzulösen.

Das Positionspapier umfasst sieben übergreifende Forderungen und 15 Handlungsfelder, darunter Energie- und Wasserversorgung, Gesundheitsschutz und digitale Sicherheit.

Der Bevölkerungsschutz soll als dauerhafte Querschnittsaufgabe aller Ressorts verstanden und zentral koordiniert werden. Das vollständige Papier steht im Internet zum Download bereit.

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Grüne Fraktion hat umfassende Strategie für krisenfestere Hauptstadt vorgelegt.
  • Bevölkerungsschutz soll als dauerhafte Querschnittsaufgabe aller Ressorts zentral koordiniert werden.
  • Positionspapier enthält sieben Forderungen und 15 Handlungsfelder, einschließlich Energie- und Wasserversorgung.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind: Berliner Bevölkerung, Behörden und Senat
  • Schwere Stromausfälle innerhalb weniger Monate
  • Forderung nach klaren Zuständigkeiten und regelmäßigen Übungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • zwei schwere Stromausfälle innerhalb weniger Monate
  • jahrelange Vernachlässigung des Bevölkerungsschutzes durch den Senat
  • Bedarf an systematischer Vorsorge und klaren Zuständigkeiten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Strategische Planung für eine krisenfestere Hauptstadt
  • Klarheit bei Zuständigkeiten und regelmäßige Übungen im Bevölkerungsschutz
  • Bevölkerungsschutz als dauerhafte Querschnittsaufgabe aller Ressorts zentral koordinieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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