Grüne sehen Anstieg antisemitischer Vorfälle in Schleswig-Holstein

28. Januar 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Antisemitismus in Schleswig-Holstein: Aktuelle Entwicklungen

() – Der bildungspolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Malte Krüger, hat den starken Anstieg antisemitischer Vorfälle in als ‚erschreckende gesellschaftliche Realität‘ bezeichnet. Dies teilte er in einer Rede zum 10-Punkte-Plan für jüdisches Leben im Landtag mit.

Demnach stieg die Zahl dokumentierter Vorfälle von 120 im Jahr 2023 auf 588 im Jahr 2024, wobei sich der israelbezogene Antisemitismus nahezu verdoppelt habe.‘

Krüger verwies auf Vorfälle wie die Schändung einer Gedenkstätte in Kiel am vergangenen Wochenende, die zeigten, dass Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Er betonte, dass der Kampf dagegen eine fortlaufende Aufgabe sei, die über symbolische Politik hinausgehen müsse.

Die Landesregierung arbeite an einem umfassenden Landesaktionsplan, der im zweiten Quartal 2026 vorgelegt werden soll.‘

In seiner Rede unterstrich der Abgeordnete die besondere historische Verantwortung Deutschlands und bezeichnete die Sicherheit Israels als deutsche Staatsräson. Er forderte, dass jüdisches Leben in frei und sicher sein müsse.

Zugleich verwies er auf die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass sich das Vorgehen der israelischen Armee am Völkerrecht messen lassen müsse.

Siehe auch:  Tödlicher Unfall bei Satteldorf im Landkreis Schwäbisch Hall
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mahnwache vor der Synagoge (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Anstieg antisemitischer Vorfälle von 120 (2023) auf 588 (2024) in Schleswig-Holstein
  • Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Antisemitismus soll im zweiten Quartal 2026 vorgelegt werden
  • Sicherheit Israels als deutsche Staatsräson betont

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Jüdische Gemeinschaft in Schleswig-Holstein
  • Regional: Schleswig-Holstein, Deutschland
  • Zahlen: Anstieg von 120 auf 588 dokumentierte antisemitische Vorfälle (2023-2024); Landesaktionsplan soll im zweiten Quartal 2026 vorgelegt werden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Starker Anstieg antisemitischer Vorfälle in Schleswig-Holstein von 120 auf 588 zwischen 2023 und 2024
  • Verdopplung des israelbezogenen Antisemitismus
  • Vorfälle wie die Schändung einer Gedenkstätte zeigen Verbreitung in der Gesellschaft

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Landesregierung arbeitet an einem umfassenden Landesaktionsplan gegen Antisemitismus, der im zweiten Quartal 2026 vorgelegt werden soll
  • Starker Anstieg antisemitischer Vorfälle soll durch konkrete Maßnahmen bekämpft werden
  • Sicherheit jüdischen Lebens in Deutschland soll gewährleistet werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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