Linke in Hamburg fordert digitales Portal für Arbeitnehmerrechte

28. Januar 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Arbeitnehmerrechte in Hamburg stärken

() – Die Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft hat die Einrichtung eines zentralen digitalen Portals zum Melden von Verstößen gegen Arbeitnehmerrechte gefordert. Das teilte der gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Kay Jäger, am Mittwoch mit.

Mit dem sogenannten ‚Fair Work Hamburg‘-Portal sollen Hinweise künftig mehrsprachig, barrierefrei und anonym abgegeben und automatisch an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden können.

Laut der Fraktion werden Arbeitsrechte in Bereichen wie dem Baugewerbe, der Pflege oder der Lieferdienste systematisch umgangen. Vielen Beschäftigten, besonders in prekären Verhältnissen oder mit Migrationsgeschichte, fehle das Wissen über ihre Rechte oder sie scheiterten an unübersichtlichen und bürokratischen Beschwerdewegen.

Das Portal solle den ‚Zuständigkeitsdschungel‘ durchbrechen und niedrigschwellige Hilfe bieten.

In einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung am 28. Januar fordert die Linke die Umsetzung des Portals sowie eine täglich besetzte Telefonhotline und eine bessere Bewerbung bestehender Beratungsangebote. Jäger forderte die anderen Fraktionen auf, das Vorhaben zu unterstützen und so ein Zeichen für faire Arbeit in der Stadt zu setzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schweißer bei der Arbeit (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Linksfraktion fordert zentrales digitales Portal 'Fair Work Hamburg' zum Melden von Arbeitnehmerrechtsverstößen.
  • Portal soll mehrsprachig, barrierefrei, anonym und automatisch an Behörden weiterleiten.
  • Antrag für Bürgerschaftssitzung am 28. Januar enthält auch Forderungen nach täglicher Telefonhotline und besserer Bewerbung bestehender Beratungsangebote.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Beschäftigte in prekären Verhältnissen und mit Migrationsgeschichte
  • starke Fokussierung auf Branchen wie Baugewerbe, Pflege und Lieferdienste
  • Antrag zur Umsetzung des Portals und Telefonhotline bis zur Bürgerschaftssitzung am 28. Januar

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Missachtung von Arbeitsrechten in Baugewerbe, Pflege und Lieferdiensten
  • Fehlendes Wissen über Rechte bei Beschäftigten, insbesondere in prekären Verhältnissen
  • Schwierige, bürokratische Beschwerdewege hindern an der Wahrnehmung von Rechten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einrichtung eines zentralen digitalen Portals 'Fair Work Hamburg' zur Meldung von Verstößen gegen Arbeitnehmerrechte
  • Bereitstellung einer täglich besetzten Telefonhotline
  • Verbesserung der Bewerbung bestehender Beratungsangebote

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