EU fördert Wasserstoffproduktion in Chemnitz mit 1,6 Millionen Euro
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Förderung von Wasserstoffprojekten in Chemnitz
Chemnitz () – Der Freistaat Sachsen fördert den Aufbau einer Wasserstoffproduktion am Hydrogen Innovation Center (HIC) in Chemnitz mit insgesamt 1,6 Millionen Euro aus EU-Mitteln. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung mit.
Staatssekretär Sören Trillenberg übergab am Donnerstag die Fördermittelbescheide an den Energieversorger eins energie. Das Geld stammt aus dem Just Transition Fund (JTF) der Europäischen Union.
Konkret fließen 1,2 Millionen Euro in den Bau eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von 240 Kilowatt.
Weitere 420.000 Euro sind für die Umrüstung der Leitungsinfrastruktur von Erdgas auf Wasserstoff am Standort vorgesehen. Der Elektrolyseur soll mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien grünen Wasserstoff erzeugen und damit unter anderem das HIC versorgen.
Die Anlage ist so geplant, dass die Leistung später auf rund zwei Megawatt erhöht werden kann.
Laut dem Ministerium soll das Projekt die Grundlastversorgung des Baugebietes ‚Wasserstoffcampus Chemnitz‘ bis in die 2030er Jahre sichern und die Entwicklung einer wasserstoffbasierten Industrie in der Region vorantreiben. Der Fonds für einen gerechten Übergang (JTF) unterstützt Gebiete, die besondere sozioökonomische Herausforderungen durch den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft bewältigen müssen.
Die Stadt Chemnitz erhält aus diesem Topf insgesamt 70 Millionen Euro.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wasserstoff-Behälter (Archiv) |
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