Finanzministerium will keine "Wero"-Pflicht für Händler

29. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Neues Zahlungssystem „Wero“ in Deutschland

() – Das Bundesfinanzministerium unter Leitung von Minister Lars Klingbeil (SPD) begrüßt Projekte wie den Zahlungsdienst „Wero“. Eine Pflicht, „Wero“ als Zahlungsdienst anzunehmen, schließt das Ministerium jedoch aus.

„Die Bundesregierung begrüßt grundsätzlich Projekte zur Stärkung der europäischen Autonomie und Resilienz im Zahlungsverkehr“, teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. „Die Entscheidung, ob Zahlungen über Wero akzeptiert werden, obliegt am Ende jedoch den Händlern.“

Angesichts des „klaren Trends zum digitalen Bezahlen“ sei es wichtig, dass den Bürgern „auch innovative europäische Lösungen zur Verfügung stehen, mit denen sie in Europa grenzüberschreitend digital bezahlen können“, so das Ministerium.

Das Zahlverfahren „Wero“ wird von der privatwirtschaftlichen European Payments Initiative, einem Zusammenschluss von Banken aus , , , der Niederlande und , betrieben. „Nach unseren Informationen bieten verschiedene Banken ihren Kunden in Deutschland Wero bereits als Zahloption für Transaktionen zwischen Privaten an und es gibt auch erste Unternehmen, die Wero in Deutschland im Online-Handel akzeptieren oder die Integration vorbereiten“, erklärte die Sprecherin des Finanzministeriums. „Im stationären Handel plant die European Payments Initiative, Wero ab diesem Jahr an den Start zu bringen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzministerium (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesfinanzministerium begrüßt den Zahlungsdienst "Wero"
  • Händler entscheiden, ob sie "Wero" akzeptieren
  • "Wero" soll im stationären Handel dieses Jahr starten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Händler und Bürger in Deutschland und Europa
  • Regionen: Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg
  • Zeitrahmen: Wero-Start im stationären Handel ab diesem Jahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterstützung für europäische Zahlungsprojekte wie "Wero" zur Stärkung der Autonomie
  • Entscheidungsfreiheit für Händler, ob sie "Wero" akzeptieren wollen
  • Förderung von digitalen Zahlungsformen in Europa zur Erleichterung grenzüberschreitender Transaktionen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Begrüßung von Projekten zur Stärkung der europäischen Autonomie im Zahlungsverkehr
  • Keine Pflicht zur Annahme von "Wero" als Zahlungsdienst
  • Förderung innovativer europäischer Lösungen für grenzüberschreitendes digitales Bezahlen

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