Eisenreich begrüßt schärferes Spionage- und Terrorismusgesetz
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Bayern: Gesetzliche Änderungen zur Terrorismusbekämpfung
München () – Bayerns Justizminister Georg Eisenreich hat den Beschluss des Bundestags für ein Gesetz mit schärferen Strafen gegen Spionage und Terrorismus begrüßt. Das teilte das bayerische Justizministerium am Freitag mit.
Der Bundestag hatte am Donnerstag die Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Terrorismusbekämpfung und höhere Strafrahmen für geheimdienstliche Agententätigkeit beschlossen.
Eisenreich erklärte, hybride Bedrohungen wie Spionage seien eine ernsthafte Gefahr für die Demokratie. Er begrüße es, dass die Höchststrafe für geheimdienstliche Agententätigkeit nun auf bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe angehoben werde.
Allerdings müsse das Staatsschutzstrafrecht weiter reformiert werden, da viele Tatbestände noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammten.
Der Minister verwies zudem auf eine Forderung Bayerns und Niedersachsens, auch das Auskundschaften von Tatorten oder Opfern zur Vorbereitung terroristischer Straftaten unter Strafe zu stellen. Bislang fehle hierfür eine passende Strafvorschrift, weshalb die Münchner Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bereits ein Verfahren habe einstellen müssen.
Eisenreich begrüßte außerdem die neu eingeführte Versuchsstrafbarkeit für die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundestagssitzung am 29.01.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundestag beschließt Gesetz mit schärferen Strafen gegen Spionage und Terrorismus.
- Höchststrafe für geheimdienstliche Agententätigkeit auf bis zu zehn Jahre angehoben.
- Forderung nach gesetzlicher Ahndung des Auskundschafens von Tatorten zur Vorbereitung terroristischer Straftaten.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: Geheimdienstliche Agenten, Terroristen
- Region: Deutschland, Bayern, Niedersachsen
- Strafen: Höchststrafe bis zu 10 Jahre, neue Strafvorschrift gefordert für Auskundschaften von Tatorten
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Beschluss des Bundestags für schärfere Strafen gegen Spionage und Terrorismus
- Anstieg der Höchststrafe für geheimdienstliche Agententätigkeit auf bis zu zehn Jahre
- Notwendigkeit einer Reform des Staatsschutzstrafrechts aufgrund überholter Tatbestände aus der Zeit des Kalten Krieges
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erhöhung der Höchststrafe für geheimdienstliche Agententätigkeit auf bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe.
- Forderung nach einer Strafvorschrift für das Auskundschaften von Tatorten oder Opfern zur Vorbereitung terroristischer Straftaten.
- Einführung der Versuchsstrafbarkeit für die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
- Wetterbericht für Niedersachsen/Bremen (20.03.2026) - 20. März 2026
- Schwerer Unfall in Demmin nach Fahrt unter Alkohol - 20. März 2026
- Monopolkommission begrüßt Stärkung des Kartellamts - 20. März 2026
