Wuppertal startet Schulbauoffensive
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Bildungspolitik in Wuppertal: Schulbauoffensive
Wuppertal () – Die Stadt Wuppertal reagiert mit einer umfangreichen Schulbauoffensive auf einen erheblichen Mangel an Schulplätzen. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.
Grund sind stark steigende Schülerzahlen, die laut einer vorgelegten Schulentwicklungsplanung bis 2030 drei zusätzliche Grundschulen und mehrere weiterführende Schulen erfordern. Die Situation an Förderschulen und Grundschulen wird als kritisch bewertet, da die Kapazitäten vollständig ausgeschöpft sind.
Für die weiterführenden Schulen empfiehlt der Bericht den Bau einer weiteren Gesamtschule und eines Gymnasiums im Westen der Stadt, zusätzlich zu zwei bereits beschlossenen Gesamtschulen im Osten.
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff kündigte an, in den nächsten zwei Jahren 185 Millionen Euro in den Schulbau zu investieren. Bildungsdezernentin Annette Berg hat eine Stabsstelle für Schulbaukoordination eingerichtet, um das Programm voranzutreiben.
Als besonders dringlich gelten die Vorbereitungen für zwei neue Gesamtschulen, die 2027 starten sollen.
Für den offenen Ganztag fehlen jedoch noch etwa 4.500 Plätze, da die Infrastruktur an vielen Standorten an ihre Grenzen stößt. Die Verwaltung will dazu eine separate Entwicklungsplanung vorlegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
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- Bis 2030 sind drei zusätzliche Grundschulen sowie mehrere weiterführende Schulen erforderlich
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