Thüringer AfD scheitert mit Misstrauensantrag gegen Voigt

4. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Thüringen: Politische Auseinandersetzungen um Voigt

() – Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag ist mit einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) gescheitert.

Für AfD-Landeschef Björn Höcke stimmten am Mittwoch in geheimer Wahl 33 Abgeordnete. Nötig wären 45 gewesen, die AfD hält aktuell 32 Sitze im Landtag. Voigt wäre als Ministerpräsident abgewählt gewesen, wenn die Mehrzahl der Abgeordneten Höcke gewählt hätte.

Die AfD hatte den Misstrauensantrag mit der Entscheidung der Technischen Universität begründet, Voigt die Doktorwürde zu entziehen. Die CDU wies den Antrag als „reine Inszenierung“ zurück. Alle Fraktionen außer der AfD hatten angekündigt, gegen Höcke zu stimmen.

Der Ministerpräsident selbst verteidigte sich in der Debatte im Parlament. „Ich halte die Entscheidung der TU Chemnitz für falsch und deshalb gehe ich als Privatperson dagegen rechtlich vor“, sagte er. Die Universität habe selbst ein unabhängiges externes Gutachten beauftragt. „Dieses Gutachten kommt zu einem klaren Ergebnis: Meine Arbeit ist eine eigenständige wissenschaftliche Leistung. Die Voraussetzungen für einen Entzug liegen nicht vor.“ Die Universität sei aber ihrem eigenen Gutachten nicht gefolgt, sondern habe im laufenden Verfahren neue Bewertungsregeln eingeführt. Er vertraue jetzt auf die verwaltungsgerichtliche Klärung, so Voigt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mario Voigt (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • AfD-Fraktion scheitert mit konstruktivem Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt.
  • 33 Abgeordnete stimmten für Björn Höcke, benötigt wären 45 Stimmen.
  • Voigt plant rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der TU Chemnitz.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • AfD-Fraktion im Thüringer Landtag
  • Mindestens 33 Stimmen für den Misstrauensantrag nötig, AfD hat 32 Sitze
  • Ziel: Abwahl von Ministerpräsident Mario Voigt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • AfD-Fraktion scheitert mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
  • Begründung des Antrags: Entzug der Doktorwürde durch die Technische Universität Chemnitz
  • CDU bezeichnet Antrag als "reine Inszenierung" und alle anderen Fraktionen kündigen Stimmverweigerung an

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • AfD-Fraktion scheitert mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
  • Voigt geht rechtlich gegen den Entzug seiner Doktorwürde vor
  • Ministerpräsident fordert verwaltungsgerichtliche Klärung der Entscheidung der TU Chemnitz
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