FDP-Antrag zur Jagd auf Biber und Saatkrähen in Baden-Württemberg abgelehnt

5. Februar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Jagdrecht und Artenmanagement in Baden-Württemberg

() – Die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von hat einen Gesetzentwurf zur leichteren Bestandsregulierung von Bibern und Saatkrähen abgelehnt gesehen. Die Regierungsfraktionen votierten am Donnerstag gegen den Vorstoß, die Tiere dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz zu unterstellen.

Damit sei ein ‚unbürokratisches und rechtssicheres Management‘ blockiert worden, teilte der naturschutzpolitische Sprecher der Liberalen, Klaus Hoher, mit.

Hoher warf den Grünen in der Landesregierung ‚heuchlerische Artenschutzpolitik‘ vor und kritisierte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. Dieser habe beim Landesbauerntag versprochen, Biber und Saatkrähe dem Jagdrecht unterstellen zu können, doch entsprechende Vorhaben seien bereits im Dezember 2025 abgelehnt worden.

Der bisherige Umgang mit den Tieren sei ein ‚Flickenteppich‘ aus Verordnungen und willkürlichen Einzelfallentscheidungen der Naturschutzbehörden.

Der FDP-Politiker verwies zum Vergleich auf , wo jährlich rund 3.000 ‚Problembiber‘ entnommen würden. In Baden-Württemberg seien es in der gesamten Legislaturperiode nur vier von schätzungsweise 13.500 Tieren gewesen.

Die Liberalen fordern eine ‚praktikable, unbürokratische und rechtssichere Bestandsregulierung‘ und eine Herabsenkung des Schutzstatus der Arten auf EU- und Bundesebene.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jägersitz (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • FDP/DVP-Fraktion hat Gesetzentwurf zur Bestandsregulierung von Bibern und Saatkrähen abgelehnt.
  • Grüne in der Landesregierung wurden für heuchlerische Artenschutzpolitik kritisiert.
  • Nur vier 'Problembiber' in der Legislaturperiode in Baden-Württemberg entfernt, im Gegensatz zu rund 3.000 in Bayern jährlich.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Jäger, Landwirte, Naturschutzbehörden
  • Region: Baden-Württemberg
  • Zahlen: 13.500 Biber in BW, 3.000 entnommene Biber in Bayern jährlich, Frist: abzulehnen im Dezember 2025

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung eines Gesetzentwurfs zur Bestandsregulierung von Bibern und Saatkrähen durch die Regierungsfraktionen
  • Vorwurf der heuchlerischen Artenschutzpolitik an die Grünen und Kritik an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir
  • Vergleich der Entnahme von "Problembibern" zwischen Bayern und Baden-Württemberg, was auf unterschiedliche Handhabungen hinweist

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ablehnung des Gesetzentwurfs zur Bestandsregulierung von Bibern und Saatkrähen
  • Keine Maßnahmen zur Unterstellung der Tiere unter das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz
  • Kritische Anmerkungen zu den bisherigen Regelungen und Forderung nach einer Herabsenkung des Schutzstatus

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