Härtefallfonds für Ostrentner erreicht nur wenige Betroffene in Mecklenburg-Vorpommern

9. Februar 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Kritik am Härtefallfonds in Mecklenburg-Vorpommern

() – Der gescheiterte Härtefallfonds für Ostrentner hat in nur einer kleinen Gruppe von Anspruchsberechtigten eine Einmalzahlung gebracht. Das kritisierte der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Torsten Koplin, am Montag.

Von den ursprünglich geschätzten 7.200 Berechtigten im Land erhielten lediglich 465 Personen die Leistung.

Die Stiftung Härtefallfonds wurde zum Jahresende 2025 abgewickelt. Bundesweit wurden an 57.100 Personen Einmalzahlungen in einer Gesamthöhe von rund 162,8 Millionen Euro geleistet.

Aus dem Fondsbudget fließen nun noch rund 424,9 Millionen Euro an Bund und Länder zurück. Auf Personen aus der Ost-West-Rentenüberleitung entfielen bundesweit nur 2.739 Zahlungen.

In Mecklenburg-Vorpommern erhielten vor allem Geschiedene (240) die Leistung, gefolgt von früheren Beschäftigten des Gesundheits- und Sozialwesens (112), der Reichsbahn (53) und der Post (42).

Koplin kritisierte, der Fonds sei mit zu hohen Hürden, einer zu kurzen Antragsfrist und zu niedrigen Zahlungen angelegt gewesen. Seine Fraktion fordere nun einen Nachfolgefonds, der diese Schwächen ausräume.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nur 465 von 7.200 geschätzten Anspruchsberechtigten in Mecklenburg-Vorpommern erhielten eine Einmalzahlung aus dem Härtefallfonds.
  • Der Fonds wurde zum Jahresende 2025 abgewickelt und es fließen noch rund 424,9 Millionen Euro an Bund und Länder zurück.
  • Die Linksfraktion fordert einen Nachfolgefonds zur Verbesserung der Zugangsvoraussetzungen und Antragsbedingungen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind 7.200 ursprünglich geschätzte Berechtigte in Mecklenburg-Vorpommern, von denen nur 465 eine Zahlung erhielten
  • Bundesweit erhielten 57.100 Personen Einmalzahlungen bis Ende 2025 mit insgesamt 162,8 Millionen Euro
  • In Mecklenburg-Vorpommern hauptsächlich Geschiedene (240), Beschäftigte im Gesundheitswesen (112) und weitere spezifische Gruppen (53 Reichsbahn, 42 Post)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • gescheiterter Härtefallfonds für Ostrentner
  • nur 465 von 7.200 Anspruchsberechtigten erhielten eine Einmalzahlung
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach einem Nachfolgefonds zur Verbesserung der Antragsbedingungen
  • Kritik an den hohen Hürden und der kurzen Antragsfrist des bestehenden Fonds
  • Rückführung von 424,9 Millionen Euro an Bund und Länder aus dem Fondsbudget

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