SPD kritisiert Landesregierung wegen Umgang mit Wohnungslosigkeit

10. Februar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Herausforderungen in Baden-Württemberg

() – Die sozialpolitische Sprecherin der SPD im Landtag, Dorothea Kliche-Behnke, hat die grün-schwarze Landesregierung in scharf kritisiert. Sie wirft ihr vor, das Problem der Wohnungslosigkeit nur als „bedauerliche Randnotiz“ zu behandeln, während die Zahl der Hilfesuchenden einen neuen Höchststand erreicht habe.

Kliche-Behnke verwies auf die aktuelle Stichtagserhebung der Liga, die die prekäre Lage als Ergebnis langjähriger politischer Entscheidungen beschreibe.

Sie forderte mehr Steuerung und verlässliche Finanzierung durch das Land, um Hilfesysteme besser zu vernetzen. Besonders der steigende Anteil wohnungsloser Frauen mache spezielle Angebote nötig.

Als bestes Mittel gegen Wohnungslosigkeit nannte die Politikerin ausreichend bezahlbaren Wohnraum.

Die SPD fordere dafür mehr Wohnungen in öffentlicher Hand, eine Bindungsfrist von mindestens 30 Jahren für Sozialwohnungen und eine Ausweitung der Mietpreisbremse. Sparmaßnahmen der Kommunen dürften nicht zu Lasten der Angebote für Wohnungslose gehen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SPD-Logo (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wohnungslosigkeit wird von der Landesregierung als "bedauerliche Randnotiz" behandelt.
  • SPD fordert mehr Wohnungen in öffentlicher Hand und eine Bindungsfrist von mindestens 30 Jahren für Sozialwohnungen.
  • Steigende Anzahl wohnungsloser Frauen erfordert spezielle Angebote.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Hilfesuchende, insbesondere wohnungslose Frauen
  • Region: Baden-Württemberg
  • Aktuelle Zahl: Höchststand an Hilfesuchenden, 30 Jahre Bindungsfrist für Sozialwohnungen gefordert

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an der grün-schwarzen Landesregierung wegen unzureichender Behandlung der Wohnungslosigkeit
  • Anstieg der Hilfesuchenden auf einen neuen Höchststand durch langjährige politische Fehlentscheidungen
  • Notwendigkeit für mehr bezahlbaren Wohnraum und spezielle Angebote für zunehmend wohnungslose Frauen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Mehr Steuerung und verlässliche Finanzierung für Hilfesysteme fordern
  • Schaffung von ausreichend bezahlbarem Wohnraum
  • Erhöhung der Anzahl von Wohnungen in öffentlicher Hand und Ausweitung der Mietpreisbremse

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