Gesundheitsministerin erwägt Gebühr für Patienten ohne Überweisung

11. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Primärversorgungssystem geplant

() – Zur besseren Steuerung der Patientenversorgung will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Primärversorgungssystem einführen. „Wir müssen die vorhandene Zeit der Ärzte besser nutzen. Dazu braucht es mehr Steuerung im System“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

Zur Durchsetzung schließt Warken auch finanzielle Steuerungsinstrumente nicht aus. „Dennoch brauchen wir wahrscheinlich ein Steuerungselement, wenn sich Patienten nicht an den vorgegebenen Weg halten wollen: etwa eine Gebühr, wenn Patienten ohne Überweisung in die Praxis kommen, oder einen Bonus, wenn sie es tun“, sagte sie.

Einen Gesetzentwurf will das Ministerium noch in diesem Jahr vorlegen. „Wir erarbeiten das Konzept für ein Primärversorgungssystem derzeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem und werden im Sommer einen Entwurf vorlegen“, sagte Warken. Für Patienten soll sich die Reform gemeinsam mit der Digitalisierungsstrategie schrittweise bemerkbar machen. „Dann kann man das System nach und nach umstellen – 2028 wird es für Patienten zu den ersten spürbaren Veränderungen kommen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Einführung eines Primärversorgungssystems durch Gesundheitsministerin Nina Warken
  • Mögliche finanzielle Steuerungsinstrumente, wie Gebühren für Patienten ohne Überweisung und Boni für Überweisungen
  • Geplante Vorlage eines Gesetzentwurfs noch in diesem Jahr, spürbare Veränderungen für Patienten ab 2028

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Patienten in Deutschland
  • Zielgruppe: Arztpraxen, Gesundheitssystem-Akteure
  • Zeitraum: Gesetzentwurf 2023, spürbare Veränderungen ab 2028

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verbesserung der Steuerung der Patientenversorgung
  • Bessere Nutzung der Zeit der Ärzte
  • Einführung finanzieller Steuerungsinstrumente zur Einhaltung des Systems

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung eines Primärversorgungssystems zur besseren Steuerung der Patientenversorgung
  • Entwicklung eines Gesetzentwurfs zur Umsetzung noch in diesem Jahr
  • Einbeziehung finanzieller Steuerungsinstrumente wie Gebühren oder Boni für Patienten

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