Umfrage: Eigentümer sind kaum vor Extremwetter geschützt
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Risikowahrnehmung in Köln
Köln () – Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Versicherers Axa zeigt, dass viele Häuser offenbar unzureichend auf Extremwetterereignisse vorbereitet sind, obwohl im Zuge der Erderhitzung beispielsweise Überschwemmungen zunehmen. Das berichtet der „Spiegel“. An der Umfrage nahmen 2.005 Personen in Deutschland teil, darunter 991 Immobilieneigentümer.
Die meisten Keller haben demnach offene Fenstergitter. Nur rund jeder dritte befragte Eigentümer hat verschließbare Kellerfenster installiert, die etwa im Fall von Starkregen vermeiden können, dass Wasser eintritt, ergab die Umfrage. Rückstauklappen, die verhindern, dass Abwasser über die Kanalisation ins Gebäude zurückfließt, haben lediglich 18 Prozent der befragen Eigentümer verbaut. Noch seltener sind Schutzmauern oder mobile Barrieren.
Noch immer gebe es zu viele Häuser, in deren Keller nahezu ungehindert Wasser fließen könne, sagte Marc Zimmermann, Vorstand Sachversicherung bei Axa Deutschland. Dabei ließen sich mit relativ einfachen Maßnahmen viele Schäden vermeiden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sandsäcke zum Hochwasserschutz (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Viele Häuser sind unzureichend auf Extremwetterereignisse vorbereitet.
- Nur rund jeder dritte Eigentümer hat verschließbare Kellerfenster installiert.
- Rückstauklappen sind nur in 18 Prozent der befragten Häuser verbaut.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- 2.005 Personen in Deutschland, darunter 991 Immobilieneigentümer
- Nur rund 33% der Eigentümer haben verschließbare Kellerfenster; 18% haben Rückstauklappen installiert
- Zu viele Häuser sind unzureichend auf Extremwetterereignisse vorbereitet
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unzureichende Vorbereitung vieler Häuser auf Extremwetterereignisse
- Zunahme von Überschwemmungen aufgrund der Erderhitzung
- Mangelnde Installation von Schutzmaßnahmen wie verschließbaren Kellerfenstern und Rückstauklappen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung über Risiken von Extremwetterereignissen
- Förderung und Unterstützung von baulichen Schutzmaßnahmen, wie verschließbare Kellerfenster und Rückstauklappen
- Entwicklung von Vorschriften oder Anreizen zur Verbesserung der Wasserschutzvorkehrungen in Gebäuden
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