AfD begrüßt Spitzensteuersatz- und Bürgergeld-Vorstoß der CDU

15. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Steuerreformen und politische Reaktionen in Berlin

() – Die AfD begrüßt die Vorstöße von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann für eine Reform des Spitzensteuersatzes sowie des Bürgergelds.

Der Mittelstand müsse im Zuge einer grundlegenden Steuerreform entlastet werden, sagte René Springer, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, der „Welt“. Die Bürger litten unter einer historisch hohen Gesamtbelastung aus Steuern und Sozialabgaben. Es brauche „spürbare Entlastungen für Leistungsträger, Familien und den arbeitenden Mittelstand – nicht bloß ein paar homöopathische Korrekturen kurz vor dem CDU-Parteitag“. Linnemanns Reformvorschlag zu Zuverdienstregeln beim Bürgergeld gehe in die richtige Richtung. „Er wird aber spätestens im Bundestag an der leistungsfeindlichen SPD scheitern“, sagte Springer.

Linnemann hatte in der „Bild am Sonntag“ gefordert, den Spitzensteuersatz künftig erst ab 80.000 Euro Jahresbrutto zu erheben. Zudem forderte der CDU-Generalsekretär strengere Zuverdienstregeln beim Bürgergeld.

Die Grünen erteilten Linnemann eine harte Absage. „Millionen Menschen werden von der CDU erst als faul beschimpft und dann ignoriert und vergessen“, sagte Andreas Audretsch, stellvertretender Grünen-Fraktionsvorsitzender, der „Welt“. Es brauche eine Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen durch eine Senkung der Stromsteuer für alle. Linnemann reiße das Grundprinzip, wonach mehr Arbeit sich lohnen müsse, ein. „Menschen mehr Geld zu entziehen, wenn sie arbeiten gehen, ist absurd“, so Audretsch. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich in Arbeit bringen und setzen darauf, dass jede Stunde mehr Arbeit auch mehr Geld im Geldbeutel bedeutet.“

Siehe auch:  Bundesjugendring lehnt Wiedereinführung der Wehrpflicht ab

Die Linke nannte Linnemanns Spitzensteuersatz-Vorschlag „einseitig und chaotisch“. Der Vorstoß komme „im Doppelpack mit einem Angriff auf alle, die aufstockendes Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherung beziehen“, sagte Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Linksfraktion. „Am Ende wird wieder Menschen mit wenig Geld in die Tasche gegriffen – eine Frechheit.“ Linnemann ziele darauf ab, die bestehenden Ungerechtigkeiten im Steuersystem zu verstärken. Kleinere und mittlere Einkommen sollten etwa durch Erhöhung des Grundfreibetrags entlastet werden. Zudem brauche es eine Vermögenssteuer.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: René Springer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • AfD begrüßt Reformvorschläge von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann.
  • Linnemann fordert Erhöhung des Spitzensteuersatzes ab 80.000 Euro Jahresbrutto und strengere Zuverdienstregeln beim Bürgergeld.
  • Grüne und Linke lehnen Linnemanns Vorschläge ab und fordern Entlastungen für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Zielgruppen: Leistungsträger, Familien, arbeitender Mittelstand, Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen
  • Regionen: Deutschland
  • Zahlen/Fristen: Spitzensteuersatz ab 80.000 Euro Jahresbrutto, keine spezifischen Fristen erwähnt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • AfD begrüßt Reformvorschläge zur Steuerentlastung und Bürgergeld von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann.
  • Hohe Gesamtbelastung durch Steuern und Sozialabgaben drängt auf spürbare Entlastungen für den Mittelstand.
  • Kritik von Grünen und Linken am Vorschlag, den Spitzensteuersatz ab 80.000 Euro zu erheben, sowie an den Zuverdienstregeln beim Bürgergeld.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,0/5 (8 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH