Grüne fordern mehr Engagement gegen Rechtsextremismus an Thüringer Schulen
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Bildung und Gesellschaft in Thüringen
Erfurt () – Die Thüringer Grünen haben die Pläne der Landesregierung, verfassungsfeindliche Symbole an Schulen unter Strafe zu stellen, als nicht ausreichend kritisiert. Die Landessprecherin der Partei, Ann-Sophie Bohm, sagte am Freitag, dass dies zwar ein richtiger Schritt sei, aber keine Lösung für das wachsende Problem darstelle.
Viele Lehrkräfte fühlten sich im Umgang mit rechtsextremen Vorfällen überfordert und alleingelassen, so Bohm.
Die Neutralitätspflicht bedeute nicht, dass Lehrer gegenüber solchen Äußerungen schweigen müssten. Es gehe vielmehr um die Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die bereits in der Schule beginne.
Als konkrete Maßnahmen fordern die Grünen intensivere Fortbildungen für Lehrer, eine stärkere Verankerung von Demokratiebildung in den Lehrplänen und klare Handlungsleitfäden.
Zudem solle ein runder Tisch zum Thema eingerichtet werden, der Schulleitungen, Eltern, Schüler und Schulämter zusammenbringe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Grünen-Logo (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Thüringer Grünen kritisieren Pläne der Landesregierung zu verfassungsfeindlichen Symbolen an Schulen als unzureichend.
- Forderung nach intensiveren Fortbildungen für Lehrer und stärkerer Verankerung von Demokratiebildung in Lehrplänen.
- Vorschlag zur Einrichtung eines runden Tisches mit Schulleitungen, Eltern, Schülern und Schulämtern.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: Lehrkräfte, Schüler, Eltern
- Regionen: Thüringen
- Maßnahmen: Intensivere Fortbildungen, stärkere Demokratiebildung, runder Tisch
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