Bundesumweltminister erteilt Atomreaktor-Vorstoß klare Absage

21. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Atomkraftdebatte in Berlin: Risiken und Bedenken

() – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich deutlich gegen die Forderung nach kleinen modularen Atomreaktoren ausgesprochen und vor Risiken gewarnt.

„Saugefährlich sind diese Atomkraftwerke nach wie vor“, sagte er den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Samstagausgaben). „Diese kleinen Reaktoren sind ein großer Mythos. Es wird viel über sie geredet, aber es scheitert an der Umsetzung.“ Damit wendet sich Schneider gegen seine Kabinettskollegin, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die sich kürzlich offen für solche Atomreaktoren gezeigt hatte.

„Tatsächlich gibt es bisher nur wenige Prototypen und sie werden so schnell auch nicht auf den Markt kommen. Und selbst dann wahrscheinlich nur vereinzelt und mit teuren Subventionen erkauft“, sagte Schneider. „Anders als manche glauben, lösen sie auch das Müllproblem nicht.“ Die Energiewende brauche Vorfahrt und Beschleunigung, „keine Potemkinschen Dörfer“, so der SPD-Politiker.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Atomkraftwerk (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Carsten Schneider warnt vor kleinen modularen Atomreaktoren.
  • Er bezeichnet sie als "saugefährlich" und skeptisch bezüglich ihrer Umsetzung.
  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche steht dem Konzept positiv gegenüber, was zu Meinungsverschiedenheiten führt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die politischen Entscheidungsträger in Deutschland, insbesondere Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).
  • Risiken werden für die gesamte Bevölkerung hervorgehoben, da kleine modulare Atomreaktoren als gefährlich angesehen werden.
  • Es gibt bisher nur wenige Prototypen, die nicht schnell auf den Markt kommen werden.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Bundesregierung innerhalb der SPD und CDU hat unterschiedliche Auffassungen zu modularen Atomreaktoren
  • Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Realisierbarkeit kleiner Atomreaktoren
  • Skepsis bezüglich der Lösung des Atommüllproblems und der Notwendigkeit für mehr Nachhaltigkeit in der Energiewende

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesumweltminister Carsten Schneider warnt vor Risiken kleiner modularer Atomreaktoren.
  • Er fordert eine Priorität für die Energiewende und eine Beschleunigung der Maßnahmen.
  • Schneider kritisiert die Diskussion um kleine Reaktoren als mythologisch und mangelhaft in der Umsetzung.

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