Klingbeil sieht kein Ende des Zollstreits mit Trump

21. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft und Handel: EU im Zollkonflikt

() – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) rechnet nicht damit, dass das Zollurteil des Supreme Courts den Handelskonflikt mit den USA dauerhaft entspannt.

„Trotz des Urteils gibt es weiterhin branchenspezifische Zölle in zentralen Sektoren wie Auto und Stahl. Und Trump hat bereits neue Zölle angekündigt. Daher bleibt die Unsicherheit groß“, sagte Klingbeil der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Finanzminister ergänzte, dass die Zölle der Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks schadeten, am meisten den US-Bürgern, die den höchsten Preis dafür zahlen müssten.

„Unsere Antwort bleibt: Wir bauen weltweit neue Handelsbeziehungen auf, schließen Freihandelsabkommen, schützen unsere Industrie und stärken die Unabhängigkeit und Souveränität Europas“, sagte Klingbeil. Er sehe die Europäische Union in dem Konflikt auf einem guten Weg. „Als Trump in der Grönland-Frage mit Zöllen gedroht hat, waren wir Europäer so klar und geschlossen, dass der US-Präsident eingeknickt ist. Diese Haltung brauchen wir weiterhin. Ich will, dass wir Europa so stark machen, dass uns niemand erpressen kann“, sagte Klingbeil der FAZ.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Industrieanlagen, Hafen und Freiheitsstatue (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil rechnet nicht mit einer dauerhaften Entspannung des Handelskonflikts mit den USA.
  • Branchenspezifische Zölle in den Bereichen Auto und Stahl bleiben trotz des Zollurteils bestehen.
  • Klingbeil betont den Aufbau neuer Handelsbeziehungen und die Stärkung der Unabhängigkeit Europas.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die Sektoren Auto und Stahl in Europa und den USA
  • Zielgruppen sind die US-Bürger und europäische Industriearbeiter
  • Zölle könnten langfristig neue Handelsbeziehungen und Freihandelsabkommen beeinflussen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Handelskonflikt mit den USA bleibt bestehen trotz Zollurteil
  • Branchenspezifische Zölle weiterhin in zentralen Sektoren wie Auto und Stahl
  • Ankündigung neuer Zölle durch Trump verstärkt Unsicherheit

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aufbau neuer Handelsbeziehungen weltweit
  • Abschluss von Freihandelsabkommen
  • Schutz der Industrie und Stärkung der Unabhängigkeit Europas

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