SPD kritisiert schleppenden Windkraftausbau in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Energiepolitik in Stuttgart: Herausforderungen der Windkraft
Stuttgart () – Der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jan-Peter Röderer, hat die Ankündigung der Landesregierung zu 1.000 Windkraftanlagen im Genehmigungsverfahren als „Luftbuchungen“ kritisiert. Er teilte am Dienstag mit, dass Anlagen im Verfahren noch keine sicheren künftigen Projekte seien, da Artenschutz, lokaler Widerstand oder wirtschaftliche Auflagen noch zum Aus führen könnten.
Röderer wies darauf hin, dass der bundesweite Windkraftboom dazu führe, dass weniger Anlagen in den südlichen Bundesländern realisiert würden, obwohl sie volkswirtschaftlich wichtig seien.
Jede im Südwesten produzierte Kilowattstunde vermindere teure Netzeingriffe und Stromtransporte aus dem Norden, argumentierte der Politiker.
Zweifel äußerte der SPD-Experte auch an versprochenen Beschleunigungen der Genehmigungsverfahren. Die angekündigte Digitalisierung des Prozesses bleibe seit Jahren im „Schneckentempo“, obwohl die Regierung sie regelmäßig verspreche.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Windräder (Archiv) |
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- SPD kritisiert Ankündigung von 1.000 Windkraftanlagen als "Luftbuchungen"
- Genehmigungsverfahren sind unsicher; Artenschutz, Widerstand und Auflagen könnten hinderlich sein
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- SPD-Landtagsfraktion, Jan-Peter Röderer, Betroffene: 1.000 Windkraftanlagen
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- Geringere Realisierung von Windkraftanlagen in südlichen Bundesländern trotz volkswirtschaftlicher Bedeutung
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- Kritik an der Ankündigung von 1.000 Windkraftanlagen als unrealistisch.
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