Linke fordert verfassungskonforme Nachbesserungen an Sicherheitsgesetz in Sachsen-Anhalt
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Politik in Sachsen-Anhalt: Sicherheitsgesetz im Fokus
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat die Regierungskoalition aus CDU, SPD und FDP aufgefordert, den Entwurf für das neue Sicherheits- und Ordnungsgesetz verfassungskonform nachzubessern. Das teilte die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern am Freitag mit.
Von Angern kritisierte, die Koalition habe es trotz über einjähriger Beratungen nicht geschafft, die Hinweise von Experten und Gutachtern aufzunehmen.
Besonders problematisch seien die geplanten Grundrechtseingriffe beim Einsatz automatisierter Datenanalysesoftware sowie unzureichende Regelungen für den Einsatz von Fußfesseln bei häuslicher Gewalt. Ein bloßer Entschließungsantrag ohne Änderungen am Gesetzestext sei ein Armutszeugnis.
Die Linke kündigte an, neben einem bereits vorliegenden Änderungsantrag zur Fußfessel einen weiteren Antrag vorzulegen, um die strittigen Grundrechtseingriffe zu beheben.
Von Angern betonte, verfassungsgemäße Regelungen würden nicht nur die Bürger schützen, sondern auch den Polizeibehörden mehr Rechtssicherheit geben, als wenn Teile des Gesetzes vor Gericht scheiterten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Eva von Angern (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Die Fraktion Die Linke fordert Nachbesserungen am neuen Sicherheits- und Ordnungsgesetz.
- Geplante Grundrechtseingriffe bei Datenanalysesoftware und Fußfesseln sind problematisch.
- Ein weiterer Antrag zur Behebung strittiger Grundrechtseingriffe wird angekündigt.
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- betrifft die Regierungskoalition aus CDU, SPD und FDP in Sachsen-Anhalt
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- Unzureichende Berücksichtigung von Expertenhinweisen und Gutachtenergebnissen nach über einjähriger Beratungszeit
- Geplante Grundrechtseingriffe bei automatisierter Datenanalysesoftware als problematisch
- Mangelnde Regelungen für den Einsatz von Fußfesseln bei häuslicher Gewalt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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