Jessy Wellmer bedauert Haustier-Bann beim NDR

2. März 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Jessy Wellmers tierfreundlicher Alltag in Berlin

() – „Tagesthemen“-Moderatorin Jessy Wellmer würde ihren Alltag im Newsroom gerne mit ihrem Labradoodle teilen, scheitert aber an Sendervorgaben. „Ich würde den Hund sehr gerne mit zur Arbeit nehmen, aber beim NDR sind Hunde verboten“, sagte Wellmer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Und ich halte mich an die Regel.“

Die 46-Jährige blickt wehmütig auf tierfreundliche Zeiten zurück, in denen ihr Sender noch mit einem Walross warb: „Zu der Zeit gab es auch noch Bürohunde beim NDR. Wahrscheinlich hörte das mit der Einführung der Großraumbüros auf.“ Zwar gab es laut Wellmer Bestrebungen, die Vierbeiner zurückzuholen, doch sie sieht die praktische Umsetzung skeptisch: „Es gab zuletzt mal eine Petition, die Haustiere zurück an den Arbeitsplatz holen wollte. Aber die Vorstellung von drei, vier Hunden im Großraumbüro von ARD aktuell, die dann regelmäßig durch die `Tagesschau` toben, finde sogar ich schwierig. Es würde mir die Sendewoche trotzdem sehr versüßen.“

Ihr Hund Juni, ein Labradoodle, spielt für die Moderatorin auch als Gesprächspartner eine Rolle: „Der Hund bekommt mein tägliches Seufzen ab. Normalerweise spreche ich nicht mit mir selbst. Das käme mir komisch vor. Wenn der Hund auf dem Sofa liegt, habe ich das Problem nicht. Dann ist jemand da. Was man spricht, geht nicht ins Leere. Der Hund atmet, er reagiert auf meine Stimme, es gibt eine Resonanz.“

Besonders in den Arbeitsphasen, für die sie aus Berlin nach Norddeutschland wechselt, spüre sie das Fehlen des Tieres deutlich: „Und ich merke den Unterschied: Jede zweite Woche bin ich ohne Hund in . Da mache ich das nicht.“

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Auch über prominente Kontakte ihres Hundes gab Wellmer Auskunft: „Kim Fisher wohnt in der Nachbarschaft. Die hat einen Dackel. Ab und an kommt es zu einem Treffen. Das dürfte ruhig häufiger sein. Ich muss mir wohl einfach mehr Zeit nehmen.“

Die Entscheidung für den ersten Hund ihres Lebens fiel erst nach einer Beobachtung in den USA, da ihre Familie eigentlich unter Allergien leidet: „Aber als wir mal in New York waren und gesehen haben, dass all diese hyperallergischen Stadtneurotiker auch Hunde haben, hat mein Mann gesagt: Wenn die das können, können wir das auch. Im Central Park trifft man auch sehr viele Pudel-Mischungen. Die sind antiallergen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jessy Wellmer (Archiv)

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