NRW plant Reform der ambulanten Versorgung mit 15-Punkte-Plan
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Gesundheitsreform in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat einen 15-Punkte-Plan für eine Reform der ambulanten medizinischen Versorgung vorgestellt. Das teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Dienstag mit.
Der Plan sieht unter anderem eine verbindliche Ersteinschätzung für Patienten, den Ausbau der Telefonnummer 116 117 und stärkere Primärversorgungspraxen als zentrale Anlaufstellen vor.
Laumann betonte, das Gesundheitssystem stehe angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels vor großen Herausforderungen.
„Die damit einhergehenden Herausforderungen lassen sich nicht mit Einzelmaßnahmen lösen, sondern erfordern ein Gesamtpaket“, sagte der Minister. Entscheidend seien gezielte Steuerung, klare Zuständigkeiten und für die Patienten eine verbindliche Anlaufstelle durch Primärversorgungspraxen.
An dem Dialogprozess beteiligten sich zahlreiche Akteure des Gesundheitswesens, darunter Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen und Ärztekammern.
Sie begrüßen den Reformansatz grundsätzlich, machen sich aber nicht jeden einzelnen Vorschlag zu eigen. Zu den konkreten Maßnahmen gehören Bürokratieabbau für Praxen, stärkere Teamstrukturen, digitale Prozesse und eine Weiterentwicklung des Vergütungssystems.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ärztehaus (Archiv) |
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