Linke fordert mehr Gewaltprävention für Frauen in Sachsen-Anhalt

21. November 2025

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Gewalt gegen Frauen in Sachsen-Anhalt

() – Die Fraktion Die Linke im Landtag von hat die heute veröffentlichten BKA-Zahlen zu Gewalt gegen Mädchen und Frauen als Alarmzeichen bezeichnet. Fraktionsvorsitzende Eva von Angern teilte mit, dass im Jahr 2024 bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet worden seien, was nahezu einer täglichen Tat entspreche.

Die Landesregierung setze bisher vor allem auf elektronische Fußfesseln für Täter, was jedoch nicht ausreiche.

Notwendig seien rechtsverbindliche Fallkonferenzen, mehr Präventionsarbeit in Kitas und Schulen sowie spezialisierte Verfolgung von digitaler Gewalt. Die Linke werde sich im Landtag für die vollständige Umsetzung der Istanbul-Konvention einsetzen.

Am 25. November plant die Fraktion ein Fachgespräch zum Thema.

Angern betonte, die Frauen in -Anhalt verdienten ein Schutzsystem, das bereits vor Eskalation der Gewalt greife. Die aktuellen Zahlen zeigten zudem, dass fast die Hälfte der Sexualstraftaten-Opfer minderjährig sei.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 2024 wurden bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet, nahezu täglich.
  • Bisherige Maßnahmen der Landesregierung, wie elektronische Fußfesseln, reichen nicht aus.
  • Die Linke fordert rechtsverbindliche Fallkonferenzen und mehr Präventionsarbeit in Kitas und Schulen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Frauen und Mädchen in Deutschland, insbesondere Sachsen-Anhalt
  • 308 Frauen und Mädchen werden 2024 bundesweit getötet
  • fast die Hälfte der Sexualstraftaten-Opfer ist minderjährig

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Deutschland
  • Unzureichende Maßnahmen der Landesregierung, wie etwa ausschließlich elektronische Fußfesseln
  • Notwendigkeit für präventive Maßnahmen und spezialisierte Verfolgung digitaler Gewalt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung von rechtsverbindlichen Fallkonferenzen
  • Steigerung der Präventionsarbeit in Kitas und Schulen
  • Spezialisierte Verfolgung von digitaler Gewalt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH