ARD setzt Serie Schwarze Früchte nicht fort

21. November 2025

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte über Serienvielfalt in Hamburg

() – Die ARD wird die in Hamburg gedrehte Serie „Schwarze Früchte“ nicht um eine zweite Staffel verlängern. Das bedauerte die medienpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Marie Kleinert, am Freitag.

Die Serie war als „Meilenstein“ bezeichnet worden, da sie eine im deutschsprachigen Fernsehen selten gezeigte Perspektive biete – jung, schwarz und queer.

Die Produktion hatte 2024 beim Tribeca Festival in New York Premiere gefeiert und war überwiegend mit schwarzen und queeren Menschen sowohl vor als auch hinter der Kamera besetzt.

Kleinert kritisierte die Entscheidung als „nicht nachvollziehbar“. Als öffentlich-rechtliche Anstalt habe die ARD den Auftrag, die gesamte Gesellschaft abzubilden.

Die Serie zeige Hamburg abseits von Fischbrötchen-Romantik und Moin-Moin-Klischees, so die Politikerin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: ARD-Logo (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: ARD, Linke-Fraktion, schwarze und queere Gemeinschaft
  • stark: Entscheidung über zweite Staffel, keine Verlängerung
  • Zielgruppen: jung, schwarz, queer; Region: Hamburg; Zahlen: 2024 Premiere bei Tribeca Festival

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • ARD verlängert Serie "Schwarze Früchte" nicht um zweite Staffel
  • "Schwarze Früchte" bietet seltene Perspektive (jung, schwarz, queer)
  • Kritik an der Entscheidung: öffentlicher Auftrag zur gesellschaftlichen Abbildung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an der Entscheidung der ARD, keine zweite Staffel zu produzieren
  • Forderung nach mehr Diversität und Repräsentation im Fernsehen
  • Hinweis auf den öffentlich-rechtlichen Auftrag der ARD, die gesamte Gesellschaft abzubilden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH