Thüringen unterstützt Bundesratsinitiative gegen heimliche Bildaufnahmen
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Schutz vor sexualisierter Gewalt in Thüringen
Erfurt () – Die Thüringer Landesgleichstellungsbeauftragte Nadja Sthamer hat den Beschluss des Bundesrates zur Schließung von Strafbarkeitslücken bei heimlichen und sexualisierten Bildaufnahmen begrüßt. Sie teilte mit, dass solche Aufnahmen eine Form von Gewalt seien und die Initiative den Schutz der Intimsphäre, insbesondere von Frauen und Mädchen, stärken solle.
Sthamer erklärte, heimliche oder sexualisierte Bildaufnahmen seien keine Bagatelle, sondern eine besonders perfide Tat, vor allem wenn die Bilder anschließend verbreitet würden.
Der Fall Pelicot habe auf erschütternde Weise gezeigt, wie systematisch die Intimsphäre verletzt werden könne. Zugleich veränderten digitale Technologien und soziale Netzwerke die Formen solcher Übergriffe und machten es Tätern leicht.
Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, zeitnah einen Gesetzentwurf vorzulegen.
Die Landesgleichstellungsbeauftragte betonte, dies sei ein wichtiger Schritt, um den Schutz vor sexualisierter Gewalt auch im digitalen und öffentlichen Raum zu stärken. Wenn Frauen jederzeit damit rechnen müssten, heimlich gefilmt zu werden, verändere das ihr Verhalten im öffentlichen Raum.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Bundesrates am 06.03.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundesrat beschließt Schließung von Strafbarkeitslücken bei heimlichen und sexualisierten Bildaufnahmen
- Aufruf an die Bundesregierung, zeitnah einen Gesetzentwurf vorzulegen
- Ziel ist der Schutz der Intimsphäre von Frauen und Mädchen im digitalen und öffentlichen Raum
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Frauen und Mädchen
- Stärkung des Schutzes vor sexualisierter Gewalt im digitalen und öffentlichen Raum
- Bundesregierung soll zeitnah Gesetzentwurf vorlegen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Gewaltform durch heimliche/sexualisierte Bildaufnahmen
- Fall Pelicot als Beispiel systematischer Verletzung der Intimsphäre
- Einfluss digitaler Technologien und sozialer Netzwerke auf Übergriffe
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Bundesrat fordert Bundesregierung auf, zeitnah einen Gesetzentwurf vorzulegen.
- Ziel ist der Schutz der Intimsphäre von Frauen und Mädchen.
- Schließung von Strafbarkeitslücken bei heimlichen und sexualisierten Bildaufnahmen.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026
