Hessen bringt neue Initiative zum Frauenschutz in Bundesrat ein
Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Initiative für Frauensicherheit in Hessen
Wiesbaden () – Hessens Justizminister Christian Heinz hat kurz vor dem Weltfrauentag eine weitere Initiative für den besseren Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt in den Bundesrat eingebracht. Das teilte das Ministerium am Freitag mit.
Hessen wolle damit deutschlandweit Antreiber für mehr Frauensicherheit sein, sagte Heinz und verwies auf die täglichen Femizide in Deutschland.
Konkret schlägt das Land Verbesserungen in familiengerichtlichen Verfahren vor. So soll der Gerichtsort frei wählbar sein, um den Wohnort von Opfern zu verschleiern, und Betroffene sowie Kinder sollen möglichst wenig mit dem Täter konfrontiert werden.
Zudem unterstützt Hessen eine Bundesratsinitiative für härtere Strafen bei voyeuristischen Aufnahmen. Ministerpräsident Boris Rhein hatte dazu deutlich schärfere Sanktionen gefordert.
Weitere Maßnahmen sind eine spezielle Beauftragte für die Verfolgung von Catcalling-Straftaten bei der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft und der Einsatz für Konsequenzen im Sorge- und Umgangsrecht bei häuslicher Gewalt.
Bereits in der Vergangenheit hatte sich Hessen erfolgreich für die bundesweite Einführung der sogenannten spanischen Fußfessel zur Überwachung von Kontaktverboten starkgemacht, deren Gesetzgebungsverfahren derzeit im Bundestag läuft.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Bundesrates am 06.03.2026 |
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- Hessen bringt Initiative für besseren Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt in den Bundesrat ein
- Verbesserung in familiengerichtlichen Verfahren: freier Gerichtsort und weniger Konfrontation mit Tätern
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- Maßnahmen: Verbesserungen in familiengerichtlichen Verfahren, spezifische Beauftragte für Catcalling-Straftaten, härtere Strafen für voyeuristische Aufnahmen
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