Bundes-CDU sieht keine Mitverantwortung für Wahlergebnis in BW

8. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Wahlanalyse in Baden-Württemberg

/ () – Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, sieht keine Mitverantwortung der Bundespolitik dafür, dass die CDU in die Landtagswahl nicht gewonnen hat, sondern das Gegenteil.

Spahn sagte am Sonntagabend dem TV-Sender „Welt“: „Es gab ziemlich Rückenwind in den letzten zwei, drei Wochen.“ Konkret verwies er auf den CDU-Bundesparteitag vor der Wahl in Baden-Württemberg: „mit dem Parteitag in Stuttgart, dem Zeichen der Geschlossenheit, einem starken Ergebnis“.

Und weiter: „Wir haben auf Bundesebene auch in der Sache noch wichtige Dinge entschieden: Heizungsgesetz abschaffen, Bürgergeld abschaffen. Und das hat übrigens dazu geführt, dass wir bei steigender Wahlbeteiligung ein deutlich besseres Wahlergebnis haben als beim letzten Mal. Die Zahl der absoluten Stimmen für die CDU dürfte sich in Baden-Württemberg deutlich erhöht haben im Vergleich zum letzten Wahlergebnis.“ Der Fraktionschef räumte aber ein: „Aber es hat eben – Stand jetzt – nicht für Platz 1 gereicht. Und das ist dann das Bittere daran.“

Laut den neuesten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommen die Grünen bei der Wahl im Mittel auf 30,3 Prozent. Damit liegen sie vor der CDU (29,7 Prozent), womit der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir bei der wahrscheinlichen Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition Ministerpräsident werden dürfte. Die CDU könnte rechnerisch auch mit der AfD koalieren, die auf 18,8 Prozent kommt – dies schließen die Christdemokraten aber aus. Bitter lief der Wahltag für die SPD, die nur auf 5,6 Prozent kommt. Die FDP fliegt mit 4,4 Prozent aus dem Landtag, ebenso schafft es die Linke mit dem gleichen Ergebnis nicht ins Parlament.

Siehe auch:  Wehrbeauftragter fordert "Verteidigungsplan" für Deutschland
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Cem Özdemir und Manuel Hagel am 08.03.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Jens Spahn sieht keine Mitverantwortung der Bundespolitik für die Niederlage der CDU in Baden-Württemberg.
  • Heizungsgesetz und Bürgergeld wurden auf Bundesebene abgeschafft.
  • Grüne kommen auf 30,3 Prozent, CDU auf 29,7 Prozent; SPD erreicht nur 5,6 Prozent.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Wähler in Baden-Württemberg
  • Zielgruppe: Wähler der CDU, Grünen, SPD, FDP, AfD, Linken
  • Wahlergebnisse: Grüne 30,3%, CDU 29,7%, SPD 5,6%, FDP 4,4%, AfD 18,8%, Linke 4,4%

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Jens Spahn sieht Bundespolitik nicht verantwortlich für Wahlergebnis.
  • Rückwind durch CDU-Bundesparteitag und wichtige Beschlüsse auf Bundesebene.
  • Grüne haben mit 30,3 Prozent die Wahl gewonnen, CDU liegt bei 29,7 Prozent.

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