Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen

20. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

KI-Regulierung in der Europäischen Union

Brüssel () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die KI-Verordnung der Europäischen Union komplett auf den Prüfstand stellen. „Es gibt eine relativ umfangreiche Liste von Vorschlägen aus der Industrie, auch aus den Startup-Unternehmen, die mit dieser Technologie arbeiten wollen“, sagte Merz nach dem EU-Ratstreffen am späten Donnerstagabend der in Brüssel.

Deswegen habe der Rat der Kommission einen „allgemeinen Auftrag“ gegeben, noch einmal einen „Omnibus“ für das ganze Thema Künstliche Intelligenz auf den Weg zu bringen. „Und da werden jetzt sicherlich viele Vorschläge auch berücksichtigt werden“, so der Kanzler.

Man nehme jedenfalls die Klagen, die man von Unternehmen höre, ernst. „Wir wollen hier in Europa die gleichen Chancen haben, mit Künstlicher Intelligenz auch voranzukommen und entsprechende Unternehmensgründungen zu ermöglichen, wie zum Beispiel in den Vereinigten Staaten von Amerika oder auch in „, sagte Merz.

Einzelne Bestandteile der KI-Verordnung, beispielsweise die eigentlich für August geplanten umfassenden Transparenzpflichten, wollte der Kanzler nicht kommentieren. Es werde aber „eine umfassende Überprüfung auch des gesamten Regelwerks geben“, sagte Merz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 19.03.2026

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Friedrich Merz will die KI-Verordnung der EU komplett überprüfen.
  • Der EU-Rat hat einen allgemeinen Auftrag für einen "Omnibus" zur Künstlichen Intelligenz erteilt.
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Unternehmen, insbesondere Startups, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten.
  • Region: Europa, insbesondere im Kontext der EU-Verordnung.
  • Zeitraum: Aktuell, mit Fokus auf die laufenden Prüfungen der KI-Verordnung.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Prüfung der KI-Verordnung der EU auf Vorschläge aus der Industrie und Startups
  • Wunsch nach gleichen Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen im KI-Sektor
  • Ernstnahme von Unternehmensklagen bezüglich der bestehenden Regelungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Prüfung der KI-Verordnung der EU durch Bundeskanzler Friedrich Merz
  • Auftrag an die Kommission, einen umfassenden Entwurf ("Omnibus") für KI-Themen zu erstellen
  • Berücksichtigung der Vorschläge und Klagen von Unternehmen zur besseren Wettbewerbsfähigkeit in Europa

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