Landwirtschaftsminister fordert mehr Unterstützung für heimische Betriebe

20. März 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaftspolitik in Baden-Württemberg stärken

Stuttgart () – Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk hat nach der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall eine stärkere Unterstützung der heimischen Landwirtschaft gefordert. „Wir müssen unserer heimischen Landwirtschaft den Rücken stärken, um im Kontext zunehmender Herausforderungen zu bestehen“, sagte Hauk am Freitag.

Globale Krisen stellten die Betriebe vor große Probleme, daher müsse alles getan werden, um ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Handel zu erhalten und die Lebensmittelproduktion im Land zu stärken.

Zu den zentralen Forderungen gehört ein klares Bekenntnis des Bundes zu Biogas, das als regionale und flexible Energiequelle die Unabhängigkeit von fossilen Importen erhöhen könne. Hauk verlangte, Biogas in der Kraftwerkstrategie zu berücksichtigen und ein ‚Biomassepaket 2.0‘ auf den Weg zu bringen.

Zudem setzte sich Baden-Württemberg für eine Differenzierung beim Mindestlohn in der Landwirtschaft ein, um die hohen Lohnkosten zu senken. Der Minister forderte eine Ausnahme vom gesetzlichen Mindestlohn für die Branche, da ausländische Konkurrenten zu deutlich geringeren Kosten produzieren könnten.

Weitere Themen der Konferenz waren eine unbürokratischere Düngeverordnung, die sich am Verursacherprinzip orientieren und den Gewässerschutz voranbringen soll, sowie verlässliche Rahmenbedingungen für die Tierhaltung.

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Die unionsgeführten Agrarressorts forderten einen 20-jährigen Bestandsschutz für neu gebaute Tierwohlställe. Zudem wurde das baden-württembergische Projekt ‚In Verantwortung‘ zur psychischen Gesundheit von Landwirten als bundesweites Vorbild gewürdigt.

Die Länder baten den Bund um eine Studie zu Suizid und mentaler Gesundheit in der Landwirtschaft.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Peter Hauk (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

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