Prien fordert klare Haltung zu Femiziden

25. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftspolitische Maßnahmen zum Schutz von Frauen

() – Bundesfrauenministerin Karin Prien (CDU) spricht sich für umfassende Maßnahmen aus, um Frauen vor Gewalt zu schützen.

„Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Verbrechen, das wir nicht hinnehmen dürfen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Als Bundesfrauenministerin setze ich mich dafür ein, dass wir durch gezielte Maßnahmen, stärkere Prävention, verbesserte Datenerhebung und ein starkes Hilfsnetzwerk endlich echten Schutz bieten.“

Am vergangenen Freitag veröffentlichte Prien zusammen mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und dem BKA die Lagebilder zu häuslicher Gewalt sowie Straftaten gegen Frauen. „Über 135.000 Frauen und Mädchen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt“, sagte Prien, „das sind mehr als 15 Frauen pro Stunde.“

Diese Zahlen verdeutlichten, wie dringend es sei, „dass wir uns nicht nur um Prävention und Hilfe kümmern, sondern auch um eine klare rechtliche und gesellschaftliche Position zu Femiziden und Gewalt gegen Frauen“. Der Kampf gegen Gewalt sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Wir müssen dafür sorgen, dass Frauen sicher und frei leben können“, so die Ministerin. „Und es ist Zeit, dass wir mehr tun, als diese Verbrechen zu verurteilen – wir müssen verhindern, dass sie geschehen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karin Prien am 21.11.2025

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Karin Prien fordert umfassende Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt.
  • 2024 wurden über 135.000 Frauen und Mädchen Opfer von Partnerschaftsgewalt, mehr als 15 pro Stunde.
  • Der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Frauen und Mädchen, die Opfer von Partnerschaftsgewalt werden
  • Über 135.000 betroffene Personen im Jahr 2024, mehr als 15 Frauen pro Stunde
  • Maßnahmen zielen auf Prävention, Datenerhebung und Hilfsnetzwerke ab

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Verbrechen
  • Über 135.000 Frauen und Mädchen wurden 2024 Opfer von Partnerschaftsgewalt
  • Notwendigkeit für rechtliche und gesellschaftliche Position zu Femiziden und Gewalt gegen Frauen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung gezielter Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt
  • Verbesserung der Datenerhebung zu Gewalt gegen Frauen
  • Aufbau eines starken Hilfsnetzwerks für betroffene Frauen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH