Staat und Wirtschaft wollen bei Rohstoffen unabhängiger werden

25. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Rohstoffsicherung in Deutschland und Europa

() – Die Bundesregierung und Industrievertreter sind sich einig, bei kritischen Rohstoffen unabhängiger werden zu wollen – und haben nach einem Treffen am Dienstag ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht.

„Unternehmen in und Europa müssen in die Diversifizierung von Rohstoffbezugsquellen investieren, sowohl zuhause als auch im Ausland, und dies entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, heißt es in dem Papier, das unter anderem von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), der IG Metall, dem BDI, weiteren Industrie- und Arbeitgeberverbänden, der DIHK, Gewerkschaften und dem DGB mitgetragen wird. Die Politik solle diese Diversifizierung „mit entsprechenden Maßnahmen unterstützen“.

Angestrebt wird demnach unter anderem auch ein „zügiger Auf- und Ausbau von Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten außerhalb Europas“, der Abschluss von langfristigen Lieferverträgen oder „die Förderung und Steigerung von Innovationen insbesondere beim Recycling“.

„Rohstoffpolitik ist heute eine Frage der nationalen Resilienz“, sagte Reiche am Dienstag. Politik, Wirtschaft und Sozialpartner müssten „jetzt gemeinsam handeln, um Deutschlands Versorgung zukunftsfest zu machen“.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, sagte, seitens der Koalition seien „einige Weichen“ bereits gestellt worden. Die ersten Signale in Sachen Entlastung machten zwar Mut, gingen aber noch nicht weit genug. „Am Ende bleibt jede Wachstumsstrategie Makulatur, wenn die Unternehmen nicht durch grundlegende und wachstumswirksame Strukturreformen entlastet werden“, sagte Leibinger.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Containerschiff in (Archiv)

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  • Einigung auf Diversifizierung von Rohstoffbezugsquellen in Deutschland und Europa
  • Unterstützung durch Politik für Diversifizierung mit entsprechenden Maßnahmen
  • Ziel des zügigen Auf- und Ausbaus von Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten außerhalb Europas

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betrifft Unternehmen in Deutschland und Europa, Industrievertreter und Sozialpartner
  • Zielgruppe: Rohstoffbezugsquellen zur Diversifizierung aufbauen, sowohl im Inland als auch im Ausland
  • Fristen: Zügiger Aufbau von Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten, langfristige Lieferverträge anstreben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Bedarf an Unabhängigkeit bei kritischen Rohstoffen
  • Notwendigkeit zur Diversifizierung von Rohstoffbezugsquellen
  • Gemeinsames Handeln von Politik, Wirtschaft und Sozialpartnern zur Stärkung der nationalen Resilienz

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Diversifizierung von Rohstoffbezugsquellen unterstützen
  • Aufbau von Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten vorantreiben
  • Langfristige Lieferverträge und Innovationsförderung im Recycling fördern

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