NRW setzt Förderung für Kastration herrenloser Katzen fort
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Tierschutz in Nordrhein-Westfalen: Kastrationsprogramm
Düsseldorf () – Das Land Nordrhein-Westfalen stellt in diesem Jahr 200.000 Euro für die Kastration verwilderter Hauskatzen bereit. Das teilte das Landwirtschaftsministerium für Landwirtschaft am Donnerstag mit.
Das Förderprogramm läuft bereits seit mehr als zehn Jahren und soll die unkontrollierte Vermehrung der Tiere eindämmen.
Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) sagte, eine unkontrollierte Vermehrung habe Auswirkungen auf die Natur und führe zu einem erhöhten Infektions- und Erkrankungsdruck innerhalb der Katzenpopulation. Das Programm stärke die Zusammenarbeit von Behörden, Tierschutzvereinen, Tierarztpraxen und Ehrenamtlichen.
Besonderer Dank gelte den Helfern, die die Tiere einfingen, kastrieren ließen und wieder aussetzten.
Tierschutzvereine können Zuwendungen in Höhe von 35 Euro pro Kater und 60 Euro pro Katze beantragen, maximal jedoch 5.000 Euro pro Verein. Anträge sind ab sofort beim Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) möglich.
Das Ministerium wies darauf hin, dass sich das Programm ausschließlich auf verwilderte Hauskatzen bezieht und nicht auf die streng geschützte europäische Wildkatze.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katze (Archiv) |
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- Land Nordrhein-Westfalen stellt 200.000 Euro für Kastration verwilderter Hauskatzen bereit.
- Tierschutzvereine können 35 Euro pro Kater und 60 Euro pro Katze beantragen, maximal 5.000 Euro pro Verein.
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