Linke fordert Bau-Turbo für sozialen Wohnungsbau in Sachsen-Anhalt

26. November 2025

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Wohnungsmarktpolitik in Sachsen-Anhalt

() – Die Fraktion Die Linke im Landtag von kritisiert den aktuellen Wohn- und Mietmarktbericht als zu unkonkret. Der wohnungspolitische Sprecher Guido Henke sagte am Mittwoch, der Bericht zeige zwar die politischen Herausforderungen, bleibe aber zu allgemein, um die gravierenden Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie zwischen Bestands- und Neumieten abzubilden.

In den Großstädten Halle und Magdeburg seien die Mieten seit 2014 massiv gestiegen – in Halle um 32 Prozent, in Magdeburg um durchschnittlich 26 Prozent.

Diese Entwicklung liege deutlich über der durchschnittlichen Lohnentwicklung. Zudem kritisiert die Linke, dass Wohnungsunternehmen aufgrund fehlender Fördermittel Wohnraum abreißen müssten, statt ihn barrierearm umzubauen.

Die Fraktion fordert als Konsequenz eine Landeswohnungsbaugesellschaft nach niedersächsischem Vorbild, einen Mietenstopp und bessere Maßnahmen gegen Mietwucher.

Bauministerin Lydia Hüskens setze fälschlicherweise auf die Selbstregulierung des Marktes, was zu weiter steigenden Preisen führen werde, so die Linke.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mieten in Halle seit 2014 um 32 Prozent gestiegen, in Magdeburg um 26 Prozent.
  • Fraktion Die Linke fordert eine Landeswohnungsbaugesellschaft und einen Mietenstopp.
  • Kritisiert werden fehlende Fördermittel und die falsche Strategie der Bauministerin zur Selbstregulierung des Marktes.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt, Bauministerin Lydia Hüskens
  • Zielgruppen: Wohnungssuchende in Halle und Magdeburg
  • Mietensteigerung seit 2014: Halle +32%, Magdeburg +26%

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mieten in Halle und Magdeburg seit 2014 massiv gestiegen (Halle +32%, Magdeburg +26%)
  • Fehlende Fördermittel hindern Wohnungsunternehmen am barrierearmen Umbau
  • Kritik an Bauministerin: Selbstregulierung des Marktes führt zu steigenden Preisen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach einer Landeswohnungsbaugesellschaft nach niedersächsischem Vorbild
  • Antrag auf einen Mietenstopp
  • Verbesserung der Maßnahmen gegen Mietwucher
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH