Grüne fordern Übergangsstrategie für Altkleidermarkt in Sachsen-Anhalt

27. November 2025

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Sachsen-Anhalt: Altkleidermarkt im Fokus

() – Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat eine Übergangsstrategie für den Altkleidermarkt in gefordert. Der umweltpolitische Sprecher Wolfgang Aldag teilte am Donnerstag mit, dass viele Sammelstellen mit steigenden Kosten bei sinkenden Erlösen kämpfen würden und Unternehmen sowie Kommunen Planungssicherheit benötigten.

Die Lücke zwischen den neuen EU-Vorgaben zur getrennten Sammlung ab 2025 und der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) ab 2028 drohe zu einem dreijährigen Sturzflug zu führen.

Das Land müsse deshalb zeitnah mit Kommunen, öffentlich-rechtlichen Entsorgern und gemeinnützigen Trägern klären, welche Übergangsmaßnahmen notwendig seien.

Ziel müsse es sein, die Sammelinfrastruktur zu stabilisieren und die Wiederverwendung sowie das Recycling von gut erhaltenen Textilien zu ermöglichen. Aldag betonte, dass die Bundesregelungen zur Herstellerverantwortung nicht nur schnell, sondern vor allem ökologisch wirksam ausgestaltet werden müssten, damit Kreislaufwirtschaft gelebte Praxis werde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sammelcontainer für Altkleider (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bündnis 90/Die Grünen fordert Übergangsstrategie für Altkleidermarkt in Sachsen-Anhalt
  • Notwendigkeit zur Klärung von Übergangsmaßnahmen mit Kommunen und Entsorgern
  • Ziel ist Stabilisierung der Sammelinfrastruktur und Förderung von Wiederverwendung & Recycling

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Sammelstellen für Altkleider, Unternehmen, Kommunen
  • Übergangsmaßnahmen notwendig bis 2025 (EU-Vorgaben) und 2028 (EPR)
  • Zielgruppen: Kommunen, öffentlich-rechtliche Entsorger, gemeinnützige Träger

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Steigende Kosten bei Sammelstellen für Altkleider
  • Sinkende Erlöse im Altkleidermarkt
  • Lücke zwischen EU-Vorgaben und erweiterter Herstellerverantwortung droht negative Auswirkungen auf den Markt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Klärung notwendiger Übergangsmaßnahmen mit Kommunen und Entsorgern
  • Stabilisierung der Sammelinfrastruktur unterstützen
  • Förderung von Wiederverwendung und Recycling von Textilien
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)