Grüne fordern Übergangsstrategie für Altkleidermarkt in Sachsen-Anhalt
Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Sachsen-Anhalt: Altkleidermarkt im Fokus
Magdeburg () – Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat eine Übergangsstrategie für den Altkleidermarkt in Sachsen-Anhalt gefordert. Der umweltpolitische Sprecher Wolfgang Aldag teilte am Donnerstag mit, dass viele Sammelstellen mit steigenden Kosten bei sinkenden Erlösen kämpfen würden und Unternehmen sowie Kommunen Planungssicherheit benötigten.
Die Lücke zwischen den neuen EU-Vorgaben zur getrennten Sammlung ab 2025 und der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) ab 2028 drohe zu einem dreijährigen Sturzflug zu führen.
Das Land müsse deshalb zeitnah mit Kommunen, öffentlich-rechtlichen Entsorgern und gemeinnützigen Trägern klären, welche Übergangsmaßnahmen notwendig seien.
Ziel müsse es sein, die Sammelinfrastruktur zu stabilisieren und die Wiederverwendung sowie das Recycling von gut erhaltenen Textilien zu ermöglichen. Aldag betonte, dass die Bundesregelungen zur Herstellerverantwortung nicht nur schnell, sondern vor allem ökologisch wirksam ausgestaltet werden müssten, damit Kreislaufwirtschaft gelebte Praxis werde.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sammelcontainer für Altkleider (Archiv) |
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- Bündnis 90/Die Grünen fordert Übergangsstrategie für Altkleidermarkt in Sachsen-Anhalt
- Notwendigkeit zur Klärung von Übergangsmaßnahmen mit Kommunen und Entsorgern
- Ziel ist Stabilisierung der Sammelinfrastruktur und Förderung von Wiederverwendung & Recycling
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Klärung notwendiger Übergangsmaßnahmen mit Kommunen und Entsorgern
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