Evakuierung in Bremen-Farge wegen Verdachts auf zwei Weltkriegsbomben
Bremen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Evakuierung in Bremen-Farge geplant
Bremen () – In Bremen-Farge müssen am Sonntag dem 26. April rund 2.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Grund sind zwei verdächtige Gegenstände, bei denen es sich sehr wahrscheinlich um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.
Das teilte die Polizei Bremen am Dienstag mit.
Die vermutlich englischen Fliegerbomben mit je 500 Kilogramm wurden bei Sondierungsarbeiten im ehemaligen Tanklager Farge entdeckt. Die Entschärfung ist für Sonntag, den 26. April, geplant.
Alle Anwohner im Evakuierungsradius von 1.000 Metern müssen ihre Wohnungen bis 8:00 Uhr verlassen. Die Oberschule „In den Sandwehen“ dient als Anlaufstelle.
Die Sprengmeister planen die Entschärfung für etwa 13:00 Uhr, die voraussichtlich bis zum späten Nachmittag andauern wird. Sollte eine Entschärfung nicht möglich sein, werden die Bomben kontrolliert gesprengt.
Mobilitätseingeschränkte Personen werden gebeten, sich bei der Feuerwehr Bremen zu melden.
Die Linien der BSAG werden ab 8:00 Uhr keine Haltestellen im betroffenen Gebiet mehr bedienen, der Zugverkehr wird vorübergehend eingestellt. Die Polizei bittet darum, von direkten Anfragen an den Kampfmittelräumdienst abzusehen und wird über ihre Social-Media-Kanäle informieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karte (Archiv), Polizei Bremen via |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Rund 2.000 Menschen müssen am 26. April ihre Wohnungen in Bremen-Farge verlassen.
- Entschärfung von zwei verdächtigen Fliegerbomben, je 500 kg, geplant für 13:00 Uhr.
- Anlaufstelle für Evakuierte ist die Oberschule "In den Sandwehen".
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: rund 2.000 Anwohner in Bremen-Farge
- Zeitraum: Evakuierung am 26. April, Entschärfung geplant für 13:00 Uhr
- Evakuierungsradius: 1.000 Meter
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Entdeckung von zwei verdächtigen Gegenständen, wahrscheinlich Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg
- Gefährdung für Anwohner im Evakuierungsradius von 1.000 Metern
- Geplante Entschärfung der Bomben am 26. April, um Mobilitätsrisiken zu minimieren
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Evakuierung von rund 2.000 Menschen im Umkreis von 1.000 Metern bis 8:00 Uhr
- Entschärfung der Bomben ist für 13:00 Uhr geplant
- Öffentliche Verkehrsmittel im betroffenen Gebiet werden ab 8:00 Uhr eingestellt
- Verdacht auf Agententätigkeit: Zwei Männer in Bayern festgenommen - 23. April 2026
- Bundestag beschließt Beschleunigung von Vergabeverfahren - 23. April 2026
- Reza Pahlavi mahnt Westen zu mehr Engagement gegen Mullah-Regime - 23. April 2026

