Niedersachsen investiert über 22 Millionen Euro in Trinkwasserschutz

17. April 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Umweltschutz in Niedersachsen: Trinkwassersicherung

() – Das Land stellt mehr als 22 Millionen Euro für den vorsorgenden Grund- und Trinkwasserschutz bereit. Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilte, wurden dafür 17 neue Trinkwasserschutzverträge mit Wasserversorgern im ganzen Land abgeschlossen.

Die Verträge haben eine Laufzeit von fünf Jahren und sollen vor allem die Belastung des Grundwassers mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln reduzieren.

Die Fördermittel fließen in das sogenannte Niedersächsische Kooperationsmodell, in dem seit den 1990er Jahren Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Wasserversorger zusammenarbeiten. Konkret werden damit Gewässerschutzberatung für Landwirte und freiwillige Vereinbarungen finanziert, etwa für einen reduzierten Düngemitteleinsatz.

Von den Maßnahmen profitieren 59 Trinkwassereinzugsgebiete mit rund 2.200 landwirtschaftlichen Betrieben.

Umweltminister Christian Meyer (Grüne) betonte, sauberes Trinkwasser sei in der Klimakrise existenziell. Mit der Förderung bekenne sich das Land dazu, die Herausforderung gemeinsam anzugehen.

Der NLWKN rechnet damit, dass die Fördersumme bis 2030 auf fast 25 Millionen Euro aufgestockt wird. Neben den neuen Verträgen laufen bereits 51 weitere Vereinbarungen in Niedersachsen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wasserzähler (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Niedersachsen stellt über 22 Millionen Euro für Grund- und Trinkwasserschutz bereit
  • 17 neue Trinkwasserschutzverträge mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen
  • Fördersumme wird bis 2030 auf fast 25 Millionen Euro aufgestockt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: 59 Trinkwassereinzugsgebiete, rund 2.200 landwirtschaftliche Betriebe
  • Fördermittel: mehr als 22 Millionen Euro, Aufstockung auf fast 25 Millionen Euro bis 2030
  • Laufzeit der Verträge: fünf Jahre

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Bereitstellung von mehr als 22 Millionen Euro für Grund- und Trinkwasserschutz
  • Abschluss von 17 neuen Trinkwasserschutzverträgen zur Reduzierung von Nitrat- und Pflanzenschutzmittelbelastung
  • Kooperation zwischen Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Wasserversorgern seit den 1990er Jahren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • 22 Millionen Euro für Grund- und Trinkwasserschutz bereitgestellt
  • 17 Trinkwasserschutzverträge mit Wasserversorgern abgeschlossen
  • Fördermittel für Gewässerschutzberatung und reduzierte Düngemitteleinsätze verwendet
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