Wagenknecht kritisiert Haushaltsentwurf 2027 scharf

29. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Haushaltskritik von Wagenknecht

() – BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht kritisiert die Bundesregierung für den Entwurf des Haushalts für das kommende Jahr.

Der Haushalt 2027 beinhalte die größte Aufrüstung seit 1945 und schamlose Schuldenmacherei, sagte sie der „Welt“. 200 Milliarden Euro neue Schulden – nahezu vollständig für neue Waffen und die „Durchmilitarisierung Deutschlands“ – seien eine „Abrissbirne“ für die Zukunft des Landes.

Das Bundeskabinett unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant für Mittwoch den Beschluss des Haushaltsentwurfs. Dieser muss anschließend vom Bundestag beschlossen werden. Allein die Zinsausgaben stiegen unter Merz um 50 Milliarden Euro jedes Jahr, sagte Wagenknecht der „Welt“. Das sei „Steuergeldverbrennung in Reinform“. Merz habe vor der Wahl noch betont, dass die Aufgaben Deutschlands auch ohne zusätzliche Abgaben und neue Schulden gelöst werden könnten.

„Merz wird als Lügenkanzler in die Geschichte eingehen, der das Land immer weiter in den Niedergang führte“, sagte Wagenknecht. „Es hätte kaum jemand für möglich gehalten, aber Merz und Klingbeil sind noch unfähiger und planloser als ihre Vorgänger.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Haushaltsentwurf 2027 sieht größte Aufrüstung seit 1945 vor
  • 200 Milliarden Euro neue Schulden nahezu ausschließlich für Waffen
  • Zinsausgaben steigen unter Kanzler Merz um 50 Milliarden Euro jährlich

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die deutschen Steuerzahler und die Bevölkerung insgesamt.
  • Haushaltsentwurf 2027 umfasst 200 Milliarden Euro neue Schulden, hauptsächlich für Rüstung.
  • Beschluss des Haushaltsentwurfs durch das Bundeskabinett geplant für Mittwoch.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • größte Aufrüstung seit 1945
  • 200 Milliarden Euro neue Schulden für Waffen und Militarisierung
  • steigende Zinsausgaben um 50 Milliarden Euro jährlich

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Beschluss des Haushaltsentwurfs durch das Bundeskabinett geplant
  • Bundestag muss den Haushaltsentwurf anschließend beschließen
  • Ausgaben für Zinsen steigen um 50 Milliarden Euro jährlich
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