Koalition sichert analogen Zugang zu Verwaltungsleistungen

8. Mai 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftspolitik in Mecklenburg-Vorpommern stärken

() – Die SPD-Fraktion im Landtag von hat gemeinsam mit der Linksfraktion einen Antrag zur Sicherung des Zugangs zu Verwaltungsdienstleistungen in Zeiten der Digitalisierung eingebracht und verabschiedet. Das teilte die Fraktion am Freitag mit.

Ziel der MV-Koalition ist es, einen modernen Staat zu schaffen, der effizienter arbeitet und näher bei den Bürgern ist, ohne dabei jemanden auszuschließen.

Im Zentrum des gemeinsamen Antrags steht die Verpflichtung, Verwaltungsleistungen auch künftig analog zugänglich zu halten. Menschen ohne Internetzugang, ohne geeignete Endgeräte oder ohne ausreichende digitale Kompetenzen dürften nicht vom Zugang zu staatlichen Leistungen ausgeschlossen werden, betonte die SPD-Abgeordnete Grit Schmelzer, die den Antrag im Landtag einbrachte. „Digitalisierung darf keine neue soziale Hürde werden“, so Schmelzer.

Der Antrag sieht unter anderem vor, dass Verwaltungsleistungen bei Bedarf weiterhin ohne eigenständige Nutzung digitaler Angebote in Anspruch genommen werden können.

Zudem sollen Konzepte entwickelt werden, um freiwerdende Ressourcen durch Digitalisierung für persönliche Beratung und individuelle Unterstützung einzusetzen. Der digitalisierungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Philipp da Cunha, erklärte: „Ein moderner Staat muss für alle funktionieren.

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Wer keine digitalen Geräte nutzt, darf nicht ausgeschlossen werden.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Rathaus (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Antrag zur Sicherung des Zugangs zu Verwaltungsdienstleistungen bei Digitalisierung verabschiedet
  • Verpflichtung, Verwaltungsleistungen auch analog anzubieten
  • Entwicklung von Konzepten zur Nutzung freier Ressourcen für persönliche Beratung

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Menschen ohne Internetzugang, geeignete Endgeräte oder digitale Kompetenzen.
  • Zielgruppe umfasst Bürger von Mecklenburg-Vorpommern.
  • Antrag soll auch künftig analoge Zugänge zu Verwaltungsleistungen sichern.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Sicherstellung des Zugangs zu Verwaltungsdienstleistungen in Zeiten der Digitalisierung
  • Vermeidung sozialer Ausgrenzung für Menschen ohne Internetzugang oder digitale Kompetenzen
  • Verpflichtung, Verwaltungsleistungen auch analog anzubieten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verpflichtung zur Beibehaltung analoger Zugänge zu Verwaltungsdienstleistungen
  • Entwicklung von Konzepten zur Nutzung digitaler Ressourcen für persönliche Beratung und individuelle Unterstützung
  • Sicherstellung, dass Menschen ohne digitale Geräte nicht ausgeschlossen werden
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