Bas und Wildberger kündigen digitales Sozialportal an

20. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Digitalisierung der Sozialverwaltung in Berlin

() – Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) kündigen die Schaffung eines „digitalen Sozialportals“ an.

Geplant sei „ein einheitlicher Zugang zur Sozialverwaltung für Bürgerinnen und Bürger – unabhängig davon, welche Behörde am Ende zuständig ist“, schreiben die beiden Bundesminister in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das Nachrichtenportal T-Online.

„Leistungen sollen künftig einfach von zu Hause beantragt werden können“, schreiben sie und weiter: „Der Stand eines Antrags soll jederzeit einsehbar sein. Ohne Papierformulare. Ohne Postwege. Ohne unnötige Termine vor Ort. (…) Ein digitaler Workflow macht aus vielen einzelnen Behördenschritten heute zukünftig ein schnelles bürgerfreundliches Verfahren.“

Dafür müssten die Verwaltungssysteme modernisiert und miteinander verbunden werden. So sollen sie etwa an das bundesweite Datenaustauschsystem NOOTS angeschlossen werden. Ebenfalls eine wichtige Rolle soll das EUDI-Wallet, „die digitale Brieftasche auf dem Smartphone“, spielen. Künstliche Intelligenz solle zudem die Verwaltung entlasten.

Es gehe jedoch nicht darum, persönliche Beratung zu ersetzen. „Entscheidungen über Leistungen bleiben in menschlicher Hand“, schreiben Bas und Wildberger. Die Minister kündigen an: „Jetzt beginnt die Umsetzung.“ Ein Expertengremium unter der gemeinsamen Leitung beider Ministerien nimmt an diesem Mittwoch die Arbeit auf. „Wir werden den Sozialstaat nicht von heute auf morgen neu bauen“, so Bas und Wildberger. „Aber wir können ihn Schritt für Schritt einfacher, schneller und wirksamer machen.“

Siehe auch:  Städtetag erwartet Regelung für Verbleib von Syrern
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karsten Wildberger und Bärbel Bas (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Schaffung eines "digitalen Sozialportals" für einen einheitlichen Zugang zur Sozialverwaltung.
  • Leistungen sollen künftig einfach von zu Hause beantragt werden, ohne Papierformulare und Postwege.
  • Expertengremium unter gemeinsamer Leitung von Bärbel Bas und Karsten Wildberger nimmt die Arbeit auf.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bürgerinnen und Bürger in Deutschland
  • Einführung eines digitalen Sozialportals, Umsetzung beginnt sofort
  • Antragsverfahren ohne Papierformulare, verbunden mit EUDI-Wallet und NOOTS

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schaffung eines digitalen Sozialportals für vereinheitlichten Zugang zur Sozialverwaltung
  • Modernisierung und Vernetzung der Verwaltungssysteme erforderlich
  • Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Entlastung der Verwaltung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Schaffung eines digitalen Sozialportals für einheitlichen Zugang zur Sozialverwaltung
  • Modernisierung und Verbindung der Verwaltungssysteme, Anbindung an bundesweites Datenaustauschsystem NOOTS
  • Bildung eines Expertengremiums zur Umsetzung der Maßnahmen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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