Reiche weist Kritik an Heizungsgesetz zurück

20. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Heizungsgesetz im Fokus

() – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat die zum Teil scharfe Kritik am Entwurf für das neue Heizungsgesetz zurückgewiesen.

Vorwürfe, auch aus der eigenen Partei, das Gesetz verstoße gegen das Grundgesetz, lässt sie nicht gelten: „Selbstverständlich haben wir die zuständigen Ressorts eng und intensiv eingebunden – dessen können Sie sicher sein“, sagte Reiche dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Sie habe sich dazu ausführlich mit Stefanie Hubig und Verena Hubertz abgestimmt. Mit dem Gesetzentwurf sei sie „sehr zufrieden“. Nach Reiches Darstellung zeigt das angekündigte Gesetz bereits Wirkung: „Die Menschen entscheiden sich aus eigener Überzeugung für Wärmepumpen, nicht zuletzt wegen der weiterhin verlässlichen und angemessenen Förderung.“

Auch dem Vorwurf von Verbraucherschützern, Gasheizungen könnten für Bürgern bei absehbar steigenden Kosten für Gas zur Kostenfalle werden, widersprach die Ministerin. „Mittelfristig würde ich mir um die Gaspreise keine Sorgen machen, da das internationale Angebot an Flüssiggas wachsen dürfte und deutsche Unternehmen langfristig Lieferverträge schließen können“, sagte Reiche. Gas sei etwa eine „ideale Brückentechnologie für Gebäude, die in absehbarer Zeit mit einem Fernwärmeanschluss rechnen können“. Die harsche Bewertung des Normenkontrollrats, der von einem der „handwerklich schwächsten und praxisfernsten Vorhaben“ der vergangenen Jahre gesprochen hatte, wies Reiche ebenfalls zurück. Der Rat habe „die Stellungnahmen von Verbänden einfach übernommen“, so Reiche.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katherina Reiche (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Katherina Reiche weist Kritik am neuen Heizungsgesetz zurück.
  • Frau Reiche betont die enge Einbindung der zuständigen Ressorts.
  • Sie sieht das Gesetz als positiv, da es bereits Wirkung zeigt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Verbraucher und Unternehmen im Bereich Heizungsbau und Energieversorgung
  • Zielgruppe sind Bürger, die Heizungsanlagen installieren oder umrüsten möchten
  • Zeitraum nicht konkretisiert, jedoch mittelfristige Auswirkungen auf Gaspreise erwähnt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Scharfe Kritik am Heizungsgesetzentwurf aus verschiedenen politischen Lagern
  • Vorwurf der grundgesetzlichen Bedenken wurde zurückgewiesen
  • Ministerin sieht positive Auswirkungen des Gesetzes auf die Entscheidung für Wärmepumpen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont die enge Zusammenarbeit mit zuständigen Ressorts.
  • Reiche erwartet eine steigende Akzeptanz von Wärmepumpen durch angemessene Förderung.
  • Sie weist die Kritik an den Gasheizungen als unbegründet zurück und sieht Gas als vorübergehende Lösung.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH