Bauministerin warnt vor Rückschritten beim Heizungsgesetz

10. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Heizungsgesetz im Fokus

() – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat in der Debatte um das Heizungsgesetz vor Rückschritten gewarnt.

„Wir wollen im Ziel keinen Rückschritt machen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Wir haben ein Klimaziel zu erreichen und wir hängen im Gebäudesektor hinterher.“ Zugleich sagte Hubertz, dass das Heizungsgesetz kein „Wärmepumpengesetz“ sei. Die Wärmepumpe sei bei insgesamt acht Erfüllungsoptionen ein Mittel der Wahl. Bei der Überarbeitung des Gesetzes wolle man weitere Lösungen miteinbringen.

Zusammen mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) arbeitet Hubertz federführend an einer Reform des Heizungsgesetzes. „Wir werden es neu erschaffen. Das Heizungsgesetz in seiner jetzigen Form ist weder technologieoffen noch praktikabel. Manche Sätze, die in dem jetzigen Gesetz stehen, sind nicht verständlich“, sagte sie. Auch wolle man sich die Förderkonditionen „genau ansehen“, da etwa die Subventionen für die Wärmepumpenförderung „in Teilen von einigen mitgenommen werden.“ Zugleich hätten die hohen Kosten aber auch mit Normen und den Marktstrukturen zu tun.

Um im Einklang mit der kommenden europäischen Gebäuderichtlinie die Sanierungsquote zu erhöhen, setzt Hubertz auf die serielle Sanierung sowie auf Quartiersansätze, da sich nicht jedes öffentliche Gebäude sinnvoll sanieren ließe.

Siehe auch:  Grüne Richtungsdebatte: Jetzt mischt sich Trittin ein
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verena Hubertz (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Rückschritte beim Heizungsgesetz sollen vermieden werden, um Klimaziele zu erreichen.
  • Heizungsgesetz wird neu überarbeitet; es ist nicht technologieoffen und verständlich.
  • Fokus auf serielle Sanierung und Quartiersansätze zur Erhöhung der Sanierungsquote.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Gebäudebesitzer, Vermieter, Bauindustrie
  • Regionen: Deutschland
  • Ziele: Erhöhung der Sanierungsquote, Erfüllung von Klimazielen bis 2030 (Zielzeitraum ungenannt)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erreichen von Klimazielen im Gebäudesektor
  • Mangelnde Technologieoffenheit und Praktikabilität des aktuellen Heizungsgesetzes
  • Hohe Kosten durch Normen und Marktstrukturen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Reform des Heizungsgesetzes zusammen mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche
  • Überprüfung und Anpassung der Förderkonditionen für Wärmepumpen
  • Fokus auf serielle Sanierung und Quartiersansätze zur Erhöhung der Sanierungsquote

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