JU-Chef Winkel warnt Prien vor Elterngeld-Kürzungen

22. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik und Familienförderung in Berlin

() – Aus der Union kommt scharfe Kritik an den Sparplänen beim Elterngeld. Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, attackiert das Vorhaben, bei der Lohnersatzzahlung 350 Millionen Euro im Jahr zu sparen.

„Die Bundesregierung befindet sich in einem Reformprozess, um die Folgen des demographischen Wandels abzufedern“, sagte Winkel dem „Spiegel“. Eine Kürzung des Elterngeldes würde die Ursache und den Auslöser des gesamten Reformvorhabens noch verschärfen. „Das ist nicht nur unlogisch, sondern führt den Reformprozess an sich ad absurdum“, warnte der 35-Jährige.

Der JU-Chef warnt seine Partei vor einem Vertrauensverlust. „Für die CDU geht es um mehr als den Umfang einer Lohnersatzzahlung“, sagte Winkel. „Es geht um unseren Ruf als Familienpartei. Und um die Frage, ob und wer in die Interessen der jungen Generation und junger Familien inmitten der demographischen Krise wahrnimmt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mutter mit Kinderwagen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft junge Familien und die CDU
  • Sparpläne beim Elterngeld von 350 Millionen Euro pro Jahr
  • Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit der CDU als Familienpartei

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an Sparplänen beim Elterngeld
  • Vorhaben der Bundesregierung zur Abfederung des demographischen Wandels
  • Befürchtung eines Vertrauensverlusts für die CDU als Familienpartei

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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