Fremdenfeindlicher Angriff auf zwei Syrerinnen in Güstrow
Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Fremdenfeindlicher Übergriff in Güstrow
Güstrow () – In Güstrow ist es am gestrigen Nachmittag zu einem fremdenfeindlich motivierten Angriff auf zwei syrische Frauen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden eine 49-Jährige und ihre 17-jährige Tochter im Bereich des Paradiesweges von einer unbekannten Radfahrerin attackiert und leicht verletzt.
Die beiden Frauen befanden sich gegen 14:20 Uhr auf einem Gehweg, als die Radfahrerin von hinten an ihnen vorbeifuhr.
Dabei sei es beinahe zu einer Kollision gekommen, da die Radfahrerin kein Warnsignal gegeben habe. Die Unbekannte stieg daraufhin ab und beleidigte die beiden Frauen unter anderem mit fremdenfeindlichen Äußerungen.
Anschließend schlug sie auf die 49-Jährige ein und brachte sie zu Boden. Als die 17-jährige Tochter eingreifen wollte, wurde auch sie geschlagen.
Dabei wurde ihr Mobiltelefon beschädigt.
Erst nachdem weitere Passanten eingeschritten waren, ließ die Angreiferin von den Frauen ab und flüchtete mit ihrem Fahrrad in Richtung Lindenstraße. Trotz einer sofort eingeleiteten Absuche konnte die Polizei die Tatverdächtige nicht mehr ausfindig machen.
Die Frau wird als etwa 30 bis 35 Jahre alt, 1,70 Meter groß und von korpulenter Statur beschrieben. Sie hat lange, glatte, dunkelblonde Haare, die zu einem Zopf gebunden waren, und trug eine schwarze Leggings sowie einen weißen Pullover.
Sie war in Begleitung eines etwa achtjährigen Kindes, das ebenfalls mit einem Fahrrad unterwegs war. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Beleidigung und bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder der Verdächtigen geben können, sich zu melden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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- Betroffene: syrische Frauen, 49 Jahre und 17 Jahre alt
- Region: Güstrow
- Zeit: gestriger Nachmittag, gegen 14:20 Uhr
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