Würzburg investiert in digitale Infrastruktur für Schulen
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Digitalisierung im Bildungswesen der Stadt Würzburg
Würzburg () – Die Stadt Würzburg hat in den letzten sechs Jahren insgesamt 23,8 Millionen Euro in die Digitalisierung ihrer Schulen investiert. 15,5 Millionen Euro davon wurden durch Fördermittel des Bundes und des Freistaats unterstützt, wie die Stadt mitteilte.
Man habe Förderprogramme umfassend genutzt und zusätzlich eigene Mittel in die Vernetzung und die technische Ausstattung der Schulen investiert, erklärte Daniela Schuster, Leiterin des Fachbereichs Schule.
Ein zentraler Bestandteil der Digitalisierung ist der Medienentwicklungsplan, der kontinuierlich aktualisiert werden soll. Dieser Plan bilde die Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der digitalen Bildung in Würzburg, teilte die Stadt mit.
Um die Schulen frühzeitig in den digitalen Transformationsprozess einzubinden, wurden verschiedene Austauschformate und Workshops organisiert. Der Fachbereich Schule sieht sich nicht nur als technischer Ausstatter, sondern als Partner der Schulen, um eine bedarfsgerechte Ausstattung zu gewährleisten.
Die digitale Ausstattung umfasst nicht nur die Bereitstellung von Geräten wie Notebooks und Tablets, sondern auch die Verbesserung der technischen Infrastruktur. Über 9 Millionen Euro wurden nach Angaben der Stadt in die Stromversorgung und den Ausbau der Glasfaseranschlüsse investiert.
Zudem wurde ein Softwarepool eingerichtet, der den Schulen den Zugang zu geprüften und datenschutzkonformen Anwendungen erleichtert. Ab 2027 soll die Förderung durch einen neuen Vier-Säulen-Zuschuss des Freistaats vereinfacht werden, der verschiedene Bereiche der digitalen Bildung abdeckt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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