NRW will mit Raumfahrt-Industrietag technologische Souveränität stärken
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Raumfahrtpolitik in Nordrhein-Westfalen stärken
Köln () – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am Mittwoch im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA am DLR-Standort in Köln den ersten „Industrietag Raumfahrt Nordrhein-Westfalen“ eröffnet. Das teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.
Die Veranstaltung bringt führende Vertreter aus Industrie, Mittelstand, Forschung und Politik zusammen, um Nordrhein-Westfalen als führenden europäischen Standort für industrielle Raumfahrtanwendungen zu stärken.
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte, Raumfahrt sei längst mehr als Forschung und Exploration, sondern ein Industriethema und ein Schlüsselbereich für Europas Handlungsfähigkeit. „Denn die Zeitenwende gilt auch im All“, sagte Wüst.
Verlässliche Satellitenkommunikation, präzise Navigation und hochauflösende Erdbeobachtung seien Grundlage für moderne Wirtschaftspolitik, Katastrophenschutz und Verteidigung. Mit dem GOVSATCOM-Hub in Köln werde Nordrhein-Westfalen zu einem zentralen Knotenpunkt für sichere Satellitenkommunikation in ganz Europa.
Das Land unterstützt das Projekt mit 50 Millionen Euro.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) erklärte, Raumfahrt sei heute Industrie-, Sicherheits- und Resilienzpolitik zugleich. Nordrhein-Westfalen bringe dafür eine starke industrielle Basis, exzellente Forschung und Unternehmen mit Schlüsselkompetenzen in Zukunftstechnologien mit.
In NRW sind mehr als 80 spezialisierte Raumfahrtunternehmen und Institute sowie über 400 Unternehmen im Luft- und Raumfahrtsektor tätig. Mit Einrichtungen wie der Mondsimulationshalle LUNA, der raumfahrtmedizinischen Anlage :envihab und dem Europäischen Astronautenzentrum in Köln setze das Land internationale Maßstäbe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | NRW-Landesschild (Archiv) |
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