Ermittler durchsuchen Wohnungen in Frankfurt wegen Steuerhinterziehung und Sozialbetrug
Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Ermittlungen zu Sozialleistungsbetrug in Frankfurt
Frankfurt am Main () – Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung haben am Mittwoch zwei Wohnungen in Frankfurt am Main durchsucht und dabei Bargeld, Goldmünzen sowie Beweismittel sichergestellt. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit.
Die Maßnahmen richteten sich gegen vier rumänische Staatsangehörige im Alter von 17, 20 und 44 Jahren, die einem clanähnlichen Familienverband aus dem Rhein-Main-Gebiet zugerechnet werden.
Dem 44-Jährigen wird vorgeworfen, im laufenden Jahr acht gebrauchte Luxusfahrzeuge verkauft zu haben, ohne die fällige Umsatzsteuer von knapp 28.000 Euro abzuführen.
Den drei weiteren Beschuldigten wird Sozialleistungsbetrug vorgeworfen. Sie sollen seit 2022 Leistungen in Höhe von mehr als 34.000 Euro zu Unrecht bezogen haben, obwohl die Haushaltsgemeinschaft durch den Autohandel über ausreichendes Einkommen verfügt habe.
Die Durchsuchungen sind Teil des großangelegten Ermittlungskomplexes „AVALON“, der seit 2018 läuft.
In dem Komplex wurden bereits Vermögenswerte von über 3,4 Millionen Euro sichergestellt. Bislang wurden 45 Personen verurteilt, die Gesamtfreiheitsstrafe summiert sich auf 57 Jahre.
An den gestrigen Einsätzen waren über 30 Beamte, mehrere Polizeihunde und drei Staatsanwälte beteiligt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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